Blutsband

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Revision [8433]

Last edited on 2008-09-08 19:14:16 by Masin Al-Dujaili (Admin-Konto) [noch eine Korrektur (war: gesellschaftliche Aspekte fortgeführt, bleibt noch Brechen)]
Additions:
Den Hexern steht jedoch eine Möglichkeit zur Verfügung, ein Blutsband nachzuweisen. Mit ihrer verderbten Blutmagie, ihrer Thaumaturgie, können sie ein Ritual durchführen, wodurch sie die Wahren Namen derjenigen in Erfahrung bringen können, an die der Blutsklave gebunden ist. Nicht nur das volle, das dreistufige Band kann, auch das ein- und das zweistufige Band können damit nachgewiesen werden.
Deletions:
Den Hexern steht jedoch eine Möglichkeit zur Verfügung, ein Blutsband nachzuweisen. Mit ihrer verderbten Blutmagie, ihrer DisziplinThaumaturgie, können sie ein Ritual durchführen, wodurch sie die Wahren Namen derjenigen in Erfahrung bringen können, an die der Blutsklave gebunden ist. Nicht nur das volle, das dreistufige Band kann, auch das ein- und das zweistufige Band können damit nachgewiesen werden.


Revision [8432]

Edited on 2008-09-08 19:13:28 by Masin Al-Dujaili (Admin-Konto) [kleine Korr. (war: gesellschaftliche Aspekte fortgeführt, bleibt noch Brechen)]
Additions:
====[[KundeKainskinder Wissen um das Blutsband]]====
Deletions:
====[[KainitenKunde Wissen um das Blutsband]]====


Revision [8431]

Edited on 2008-09-08 19:12:22 by Masin Al-Dujaili (Admin-Konto) [gesellschaftliche Aspekte fortgeführt, bleibt noch Brechen]
Additions:
Die erste Stufe eines Blutsbandes erhält Wirkung, wenn das Opfer Blut im Wert von 1 Blutpunkt vom Vampir trinkt. Das Blutsband erster Stufe hält ungefähr 1 Jahr, wonach es verschwindet. Es gilt dabei zu beachten, daß jeder Vampir mit seiner [[VampirErschaffung Erschaffung]] genau diesen ersten Schritt eines Blutsbandes eingegangen ist.
Läßt man mal alle Vampirschöpfungsmythen außen vor, erfordert es nicht sonderlich viel Phantasie, daß nach relativ kurzer Zeit (also wenigen Jahrhunderten) die Möglichkeiten und Gefahren des Blutsbandes erkannt wurden. Die vampirische Gesellschaft --zumindest das vermag man wohl über die Jahrtausende als Konstante betrachten-- war schon immer von den finstersten Seiten der menschlichen Psyche geprägt, animalische Triebe, ein Vielfaches stärker und intensiver als die der kulturverhafteten Menschen, formten sehr bald ein Klima, in dem das Blutsband als geläufiges Mittel zur Machtausübung genutzt wurde.
Eine der wohl ersten Anwendungen des Blutsbandes, schon allein aufgrund der größeren Menge an 'Versuchskaninchen', war wohl das Binden von Menschen, um sie sich gefügig zu machen und ihrer Loyalität sicher zu sein. Wie bereits gesagt, läßt man alle Schöpfungsmythen beiseite und betrachtet die Fakten, so muß man davon ausgehen, daß auch die ersten Vampire am Tag in einen todesähnlichen Schlaf versanken, wo jede Anstrengung unverhältnismäßig viel Kraft erfordert, wobei noch nicht einmal das Sonnenlicht als primäre Gefahr gewertet wird. Der Nutzen treuer [[HintergrundGefolgsleute Gefolgsleute]], die im Sonnenlicht wandeln können und frei vom Schlafbedürfnis am Tage sind, durfte schon den ersten Vampiren ins Auge gestochen sein.
Als Folge dieses Blutsbandes wird Ghulen im mindesten übermenschliche Stärke gewährt -- zuteilen können Ghule sogar weitere Kräfte aus dem Blut ihres Herren gewinnen. Ghule können die Vitae nutzen, um Wunden zu heilen oder Disziplinen zu nutzen, die Blut erfordern. Ghule nutzen die Kraft der Vitae, des Fluchs, der die übernatürliche Macht der Vampire begründet, aber sie leiden auch drunter, indem sich ihre animalischen Triebe stärker ausprägen: Ein Ghul kann ähnlich einem Vampir ausrasten.
Desweiteren altern Ghule nicht, solange vampirische Vitae in ihrem Körper ist. Sollte ein Ghul in die Situation kommen, längere Zeit ohne das Blut eines Vampirs auskommen zu müssen, so altert sein Körper nach, bis er den Zustand seines natürlichen Alters erreicht hat. Dieser Vorgang kann innerhalb weniger Tage stattfinden. Es ist leicht vorstellbar, daß ein Ghul, der 200 Jahre lang im Dienste seines Herren stand, durch Vitae-Entzug stirbt. Aufgrund der Tatsache, daß der Körper eines Menschen lebt, wird auch die vampirische Vitae und ihre Wirkung abgebaut. Jede Stufe hält 1 Monat (bei einem Spiel im Wochenrhythmus sind 4 Wochen vielleicht angemessener), so daß ein Ghul also monatlich Blut im Wert von mindestens 1 Blutpunkt benötigt, damit das Band erhalten bleibt.
Es ist kein weiter Schritt vom Binden von Menschen dahin, dieses auch bei Vampiren zu versuchen. Vampire haben praktisch keinerlei Vorteile daraus, an einen anderen Vampir gebunden zu werden, außer daß der Geschmack voller und kräftiger ist -- die Vitae können sie nur genauso nutzen wie normales menschliches Blut und altern tun sie eh nicht mehr.
Das Blutsband dient zwischen Vampiren zum Herstellen von Loyalitäten, derer man sich anderweitig nicht sicher sein kann. Es wird genutzt, um zu strafen ohne zu töten, ein Schicksal in ewiger Verdammnis, noch größer als der vampirische Fluch allein: Dazu verdammt, den zu lieben, den man wohl am meisten zu hassen wünscht, den, der über einen gerichtet hat. Kein Feind kann so groß sein, daß er nicht dennoch einen wertvollen Blutsklaven abgibt. Zumindest ist das die Sicht des Herrschers. Andere Motivationen zum Blutsband zwischen Vampiren sind in seinen Augen ein Angriff auf seine Souveränität, beraubt ein volles Blutsband ihn doch der Möglichkeit, einen Untertanen, einen Feind oder einen Verurteilten selbst zu binden -- so bleibt allein die Vernichtung.
===Intrige und Manipulation===
Oft spukt den Artgenossen der Gedanke im Kopf herum, Blutsbänder zu verwenden, um ihre persönlichen Ziel voranzubringen, sich ein Heer untoter, loyaler Sklaven zuzulegen, um damit Dominanz im kleinen oder im großen Maßstab zu erlangen. Fast genausooft bleibt es bei diesen Gedanken und wird nie umgesetzt. Aber warum?
Wer blutsbindet läuft Gefähr, unwillkommene Aufmerksamkeit seiner Artgenossen auf sich zu lenken, die er bislang nicht blutsbinden konnte oder nicht wollte. Auch wenn Mißgunst und Neid allein wohl reichen würden, so ist doch auch die Einsicht vorhanden, daß ein Artgenosse, der zu solchen Mitteln greift, auch vor einem selbst nicht halt machen wird und in der Tat eine große Gefahr darstellt. Auf dieser Basis wird man schnell Verbündete um sich sammeln können, um dem Emporkömmling entgegenzutreten. Blutsbänder gelten weithin als unbrechbar, wenn auch die Ältesten wissen, daß dem nicht so ist. Und so bleibt nichts anderes übrig, als den Blutsherren zu vernichten, um jedes einzelne Band, das er aufgebaut hat, zu durchtrennen.
Aus diesen Gründen werden Blutsbänder wenn überhaupt nur im Stillen und Verborgenen geknüpft. Viel Aufwand fließt darein, jede Verbindung zu einem selbst zu vertuschen. Und die Gefahr, entdeckt zu werden, ist groß, werden Artgenossen gebunden, deren Positionen zuvor doch zu stark von der des Intriganten abwich. Macht man sie sich jedoch zuvor zu Verbündeten -- nun, wozu noch binden?
Es kommt selbstverständlich vor. Bei hunderttausenden von Vampiren wird es immer wieder solche Fälle geben. Doch gibt es bis heute keine solche Geschichte, die für den Initiator gut ausgegangen ist.
Beim Erkennen von Blutsbändern gibt es drei Seiten zu berücksichtigen:
~1)die des Bindenden, des Blutsherren,
~1)die des Gebundenen, des Blutsklaven, und
~1)die der Außenstehenden
Ein Blutsband zeigt keinerlei sichtbare Auswirkungen, weder in der Aura noch irgendwie sonst. Allein das Verhalten des Blutsklaven mag Aufschluß darüber geben, aber dies ist ein unsicherer Maßstab -- Vampire sind wankelmütig und ihr Verhalten nicht immer berechenbar. So kann der Blutsherr sich also nie sicher sein, ob seine Vitae die Wirkung gezeigt hat, die er erwartete.
Der Gebundene selbst wird wohl nur dann das Blutsband bemerken, wenn er entweder um Blutsbänder bescheid weiß oder schon früher einem unterworfen war. In beiden Fällen benötigt er noch eine gewisse Selbstreflexionsgabe, um die Änderung seiner Gefühlswelt damit in Verbindung bringen zu können. Im Normalfall wird der Blutsklave erst dann erkennen, daß er gebunden wurde, wenn es bereits zu spät ist, und sein Herz vor erzwungener Liebe entfacht ist.
Außenstehende haben wie der Blutsherr keine Möglichkeit, mittels ihrer Sinne das Blutsband zu entdecken. Allein das Verhalten des Blutsklaven kann als, wenn auch unsicherer, Anhaltspunkt dienen.
Den Hexern steht jedoch eine Möglichkeit zur Verfügung, ein Blutsband nachzuweisen. Mit ihrer verderbten Blutmagie, ihrer DisziplinThaumaturgie, können sie ein Ritual durchführen, wodurch sie die Wahren Namen derjenigen in Erfahrung bringen können, an die der Blutsklave gebunden ist. Nicht nur das volle, das dreistufige Band kann, auch das ein- und das zweistufige Band können damit nachgewiesen werden.
====[[KainitenKunde Wissen um das Blutsband]]====
Gerade jungen Vampiren, also denen, die noch nicht freigesprochen wurden, dürften sowohl die Natur als auch die Durchführung von Blutsbändern unbekannt oder zumindest ominös seien. Aber selbst ältere Jungvampire werden wohl mehr Fehlinformationen als Wahrheiten haben. Wie häufig müssen Vampire oder Menschen trinken? Zu Vollmond, Neumond, jede Nacht oder jede Woche? Geht es vielleicht gar in einer Nacht? Reicht ein Tropfen oder muß es gleich eine Gallone sein? Muß er überhaupt trinken oder reicht es, wenn ein Tropfen die Haut benetzt, oder kann man das Opfer gar drin baden? Es gibt vieles, was man falsch machen kann, und Experimente sind gefährlich, zumal man nicht unbegrenzt Versuchspersonen heranziehen kann. Spätestens beim Ausprobieren der Wirkung auf andere Vampire hat man nicht allzuviele Möglichkeiten. Und wer einst herausgefunden hat, wie es sicher funktioniert (aber nicht unbedingt den optimalen Weg gefunden hat), wird seinen Vorteil bestimmt nicht einfach aufgeben, indem er anderen davon erzählt -- man denke doch nur an den Aufwand und die Gefahr, die man eingegangen ist.
====Blutsband und freier Wille====
Daß das Blutsband den freien Willen unterdrückt, ist sicherlich mittlerweile deutlich geworden. Hier geht es vielmehr darum, daß es doch seltene Umstände gibt, in denen ein Vampir **doch** freien Willens ein Blutsband eingeht. Lassen wir mal sowas Exotisches beiseite wie Selbstlosigkeit, um jemanden anderen zu retten oder zu schützen. Es geht hierbei um einen konkreten, persönlichen Vorteil für den Vampir, der sich bindet.
Da gibt es einerseits die Möglichkeit, auf Basis der fremden Vitae und vermittels eines Lehrers die ihr innewohnenden Fähigkeiten zu nutzen und gar zu erlernen. Dies stellt die einzige Möglichkeit dar, Kräfte zu erlernen, die dem Blut fremd sind (Diablerien sind, strenggenommen, kein Erlernen). Der Nutzen liegt wohl auf der Hand.
Schwerer zu erkennen ist der Nutzen, wenn zwei Vampire einander binden. Dadurch erhält man zwar einen loyalen Verbündeten, der für einen empfindet wie man für ihn, man verdoppelt aber auch die Angriffsfläche. Und dennoch: Für so manches Vampirpaar ist dies eine mehr denn reizvolle Option. Gerade Liebende unter den Vampiren, und solche gibt es tatsächlich, empfinden das gegenseitige Blutsband als das, was menschlicher Liebe und Ehe am ähnlichsten kommt. Und für Vampire bedeutet es tatsächlich Liebe bis in alle Ewigkeit mit dem Wesen, das man zuvor auch ohne Band liebte.
Deletions:
Die erste Stufe eines Blutsbandes erhält Wirkung, wenn das Opfer Blut im Wert von 1 Blutpunkt vom Vampir trinkt. Das Blutsband erster Stufe hält ungefähr 1 Jahr, wonach es verschwindet.
====Wissen um das Blutsband====


Revision [8216]

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