EndgueltigerTod

Endgültiger Tod


Als unsterbliche und nahezu unzerstörbare Wesen haben Vampire eine differenziertere Vorstellung vom Tod. Jeden Tag verblasst das Bewusstsein und der Vampir versinkt in todesähnliche Starre. Bei zu großer Lebensunlust oder zu starkem Schaden fällt der Vampir in Torpor, einem todesähnlichen Zustand. Ein Splitter Holz im Herzen lässt den Vampir ohnmächtig erstarren. Aber all diese Zustände sind reversibel. Selbst der Tod bei der Erschaffung ist ein vorübergehender Zustand.

Der Endgültige Tod ist es nicht.

Auch nach Jahrtausenden haben die Vampire keine Möglichkeit gefunden, dem Endgültigen Tod ein Schnippchen zu schlagen oder jemanden seines Zugriffs zu entziehen. Dieser Tod ist endgültig. Die lebenserhaltende Macht der vampirischen Vitae verflüchtigt sich, der Körper zerfällt in den Zustand, den er hätte, wenn er beim ersten Tod einfach weiterverwest wäre, und der Geist, der an den Körper gebunden war, wird befreit.

Junge Vampire mögen sich im Falle ihres endgültigen Ablebens anfangs kaum von frischen Leichen unterscheiden, verwesen aber im Laufe eines Tages. Die Frist, die dieser Vorgang in Anspruch nimmt, ist für alle Vampire --ob jung, ob alt-- nahezu gleich. Ein alter Vampir zerfällt zusehends, bis auch die Knochen schlicht zerbröseln. Dies dürfte auch der Ursprung der vampirischen Redewendungen sein, die sich um das Thema 'Asche' bei der Vernichtung von Vampiren drehen.

Der Engültige Tod beendet alle Auswirkungen, die auf der Macht der vampirischen Vitae beruhen. Für das Spiel bei GiO hauptsächlich interessant ist damit die Wirkung eines Blutsbandes.
 

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