FWvdSchulenburg

Friedrich Wilhelm Graf von der Schulenburg


Warum ich diese Armbinde trage? Weil ich an etwas glaube, an die Gemeinschaft des Volkes, an das Überleben unserer Werte und Ideale, an die Herrschaft der Starken über die Schwachen, an das Wohl der Vielen über dem der Wenigen. Ja, ich bin ein Faschist und mit glühender Überzeugung werde ich stets diese höchste Gut gegenüber denen verteidigen, die uns mit der historischen Schuld der fehlgeleitet barbarischen Nationalsozialisten mundtot machen wollen. Haben Sie damit etwa ein Problem?

Friedrich Wilhelm Graf von der Schulenburg kam im Sommer 2005 nach Berlin, um die Reihen seines Blutes zu verstärken. Der stets überhöfliche, steife Nosferatu, dessen immer perfekt sitzende Anzüge in schrecklichem Gegensatz zu dem fast völlig hautlosen Gesicht stehen, wurde während der Zeit des Nationalsozialismus gezeugt, im Gefängnis sitzend, weil er, unglaublich aber wahr, Teil einer faschistischen Widerstandszelle gegen das Regime des Dritten Reiches war. Noch heute ist er ein unverbesserlicher Sozialdarwinist und rechter als alle Rechten zusammen, wobei er die Stammtischatmosphäre kleinbürgerlich rassistischen Parolenbrüllens widerwärtig findet, aber schon mit vielen linken Kainiten stundenlange passionierte Diskussionen über seine Ideale geführt hat. Zu besonderem Ekel im Umgang mit ihm regt die Tatsache an, dass er zusätzlich zu seiner radikalen Haltung und seiner monströsen Hässlichkeit offensichtlich nur in der Lage ist, Blut zu trinken, indem er rohes Menschenfleisch verspeist. So atmen die meisten Kainiten auf, wenn der Graf nicht auf einer Einladung erscheint. Diesem unausgesprochenen Wunsch folgend, hat man ihn auch schon lange nicht mehr in der Gesellschaft gesehen, aber es ist bekannt, dass er der Drahtzieher hinter einigen sehr erfolgreichen Schlägen der Nosferatu gegen in der Domäne weilende Anarchen war.
 

Kategorien: Charakter, Nosferatu, Camarilla
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