GiO20040124

24.01.2004: Vision in Worten


An die Blutsverwandten Deutschlands.

Hochverehrte Ahnen,
Verehrte Ancillae,
Geschätzte Neonaten,

ich wünsche einem jedem von Ihnen im Namen meiner Person und der Mitglieder meiner Regierung ein gesegnetes neues Jahr und lade Sie hiermit herzlich zur nächsten offenen Sitzung des Hohen Senates am 24. Januar 2004 im Elysium zu Potsdam ein, bei der Themen sowohl außen- als auch innenpolitischer Relevanz diskutiert werden sollen.

Es hat sich in den letzten Wochen gezeigt, dass eine überregional stabile Kooperation der Fürsten der Domänen der Camarilla, bzw. ihrer Amtsträger ein wichtiges Medium des Erhaltes von Frieden und Gesetzestreue in diesen schweren Tagen ist. Die Republik öffnet daher ihre Tore, um es einem jeden Gast zu ermöglichen, sich an den Vorgängen der Region zu beteiligen.

Als ein Wort in persönlicher Sache, verkünde ich mit Stolz die zur Jahreswende stattgefunden habende Erschaffung meines langjährigen Dieners Wilhelm Gotthilf Tschelpe von Stuckradt-Barre zum Kind des Geblütes der Gelehrten.

Durch die beidseitig in Liebe vollzogene Erschaffung eines Preußen treuen Adligen hat sich nun, 155 Jahre nach meinem Tod durch die Truppen des Königs, die Kluft zwischen meinem republikanischen Erbe und dem Deutschen Reich geschlossen. Wie ich es meinem verehrten Mentor, dem Ahnherren Christoph Francois Durier, einst versprach, gibt es nun keinen Grund mehr für mich, Deutschland weiterhin mit Argwohn zu betrachten.

Aus diesem Grund lege ich meinen angenommenen hugenottischen Namen Maximilién Fabrice Dortu ab und nehme mein deutsches Erbe unter dem Namen, mit dem ich lebte, verraten wurde und starb, wieder an.

Das Legat des Geblütes der Gelehrten steht für Weisheit und Stärke; es ist uns selten möglich, Vergebung zu verspüren oder zu zeigen. Wieviel wichtiger ist es, in Tagen, in denen der Krieg uns von allen Seiten umgibt eine innere Aussöhnung zu suchen und sich der eigenen Nachbarn in der Camarilla sicher zu sein.

Es liegt in der Natur des Vampirs argwöhnisch sein Revier zu verteidigen. Aber auch Langmut kann zu unseren Eigenschaften gehören und auf diese hoffe ich. Über die Kluft alter Fehden und frischer politischer Manöver spannt sich die Brücke der Kommunikation.

Ich hoffe, dass das neue Jahr für Sie alle ebenso eine Verheißung der Versöhnung und inneren Einkehr verspricht, wie es dies für mich bereits getan hat. Ich empfehle mich mit dem Wunsch nach Frieden in Freiheit und Sicherheit.

Es lebe die Republik!

Johann Ludwig Maximilian Dortu,
Ancilla des Geblütes der Gelehrten,
Präsident der Republik Potsdam.

 

Kategorien: Sessionankündigung
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