GiO20080804

04.08.2008: Der Preis der Freiheit



Ay, but to die, and go we know not where;
To lie in cold obstruction and to rot;
This sensible warm motion to become
A kneaded clod; and the delighted spirit
To bathe in fiery floods, or to reside
In thrilling region of thick-ribbed ice;
To be imprison'd in the viewless winds,
And blown with restless violence round about
The pendent world; or to be worse than worst
Of those that lawless and incertain thought
Imagine howling: 'tis too horrible!
The weariest and most loathed worldly life
That age, ache, penury and imprisonment
Can lay on nature is a paradise
To what we fear of death.

- William Shakespeare, Measure for Measure, 3. Akt 2. Szene


Ein wenig mehr als eine Woche hatten Medea und Hans Bergener dafür Zeit ihren, recht unfreiwillig angenommenen Schützling, den sie im Rosengarten entdeckten, in aller Eile auf die Wagnisse und Wehen der kainitischen Gesellschaft vorzubereiten. Wie gut so manche Lektion, die im kürzlich erlittenen Gram beider Clane dem gänzlich Fremden vielleicht nur halbherzig erteilt wurde, sich eingeprägt hat, wird sich nun zeigen müssen, da Mathieu de Cheveignei, ob er will oder nicht, zur Vorstellung vor den grimmen Fürsten Hans Kohlhase gebracht wird, der über das geknechtete Fortsetzen oder das jähe Ende der Existenz des einsamen Vampirs entscheiden soll.
Des Fürsten ablehnende Einstellung zu den Autarki und seine mit blutigem Schwert aufrecht erhaltene enorme Territorialität sind hinlänglich bekannt. Was könnte ein so kleines Licht einem so großen Mann schon bieten, um nicht wie ein lästiges Insekt erschlagen zu werden? Doch wer würde nicht alles tun und geben, für den kleinen Funken der Hoffnung zu überleben?
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