GiO20100326

26.03.2010: "Odin"


OT-Info


Hallo NlC, liebe Spieler,

wie Ihr vielleicht schon gehört habt, findet am 26. und 27. März diesen Jahres ein Event in Berlin statt, bei dem wir uns auch über überregionale Beteiligung freuen. Genauer gesagt ist dies inplay explizit keine für das große Parkett der Öffentlichkeit bestimmte Einladung, hat aber offplay für die Entwicklung der Plots in der Nod\'s last Chapter genug Relevanz, als dass wir Interessierten die Möglichkeit zur Teilnahme geben wollen, trotzdem im Spiel nur ganz bestimmte Personen davon Wind bekommen.

Noch etwas ist ungewöhnlich an der Art des Spiels an besagtem Wochenende: Es ist aus logistischen und dramaturgischen Gründen für uns zwingend notwendig, das Event offplay an zwei aufeinanderfolgenden Abenden zu veranstalten, obwohl inplay zwei zeitgleich geschehende Ereignisse an ein und demselben Abend passieren!

Noch dazu, sind zu jedem der beiden Ereignisse inplay nur bestimmte Leute eingeladen: Zum einen schließen sich hinter verschlossenen Türen die gierigen Hände alter Tyrannen um den Hals eines verderbten Feind, während anderswo das Kaleidoskop des Wahnsinns eine neue erschreckende Facette enthüllt und die dreiköpfige Hydra zum todbringenden Stoß ansetzt.

Um Euch die Spannung an der enorm wichtigen Entwicklung eines langjährigen Plots nicht zu verderben, können wir Euch nicht mehr dazu sagen. Ihr müsst Euch jedoch keine Sorgen machen, zu kurz zu kommen, denn:
  1. Wer kommen will, kann auf einer der beiden Sessions auf jeden Fall seinen Charakter spielen.
  2. Für den jeweils anderen Abend erhält jeder Teilnehmer eine ansprechende und herausfordernde NSC-Rolle, die es ihm erlaubt, das Ambiente von Ereignissen zu genießen, die einem in einer normalen Spielsituation nicht zugänglich wären.

Wer an diesem Ereignis teilnehmen will, der melde sich bitte offplay bis spätestens zum 7. März per Email bei gio-sl@yahoogroups.de an und erhält dann im Vorfeld des Events die Einladung zum Ereignis, an dem er teilnimmt, sowie ein Briefing für das andere Ereignis. Wir freuen uns auf Euch und auf ein schönes Spiel.

Eure Berliner SL.

Wir bitte Euch, genauso wie überregionale Spieler, uns Euer Interesse an der ein oder anderen Session -- oder beiden -- mitzuteilen. Gerade falls Ihr auf beide Sessions wollt, bedarf es ja ein paar Vorbereitungen unsererseits ;-).

Zudem haben wir eine ganz dringende Frage an Euch: Könnt Ihr ggf. für das Wochenende überregionale Spieler unterbringen? Wie viele? Zu welchen Konditionen (Luftmatratze, Schlafsack und ne Tafel Schokolade mitbringen ;-))? Habt Ihr irgendwelche Präferenzen oder Hinweise (z.B. bei mir keine Raucher/Katzenallergiker)?
Bitte auch diese Info an uns schicken, damit unsere Gäste, wenn möglich nicht unter der Brücke schlafen müssen.

So, ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Katja

Offener Brief der Regierung an S.E. Samuel Fitzpatrick


Dem teuersten und treuesten Freunde der Sicherheit der Domäne Berlin,

Seiner Hoheit, dem Herrn Patriarchen des Clans des Tiers und Großfürsten
der Domänen Brandenburgs,

Samuel Fitzpatrick, Spross der Danielle Diron, Spross des Jaczo de Copnice, Spross des Triglav aus der Linie Tiwaz vom Blut Gangradrs.

Euer Hoheit,

meine Grüße und besten Wünsche seien Euch gewiss. Im Namen Seiner Hoheit, des Großfürsten zu Berlin und Potsdam, Hans Kohlhase, und als sein berufener Consul versichere ich Euch ebenso dessen Salutationen. Ja, ich möchte sogar sagen, er denkt dieser Nächte fast ständig an Euch.

Eure Hoheit wollen belieben, den folgenden Zeilen Eure gnädige Aufmerksamkeit zu schenken.

Zu lange schon leben unser beider Domänenverbände nebeneinander her. Kaum Kontakt und wenn, dann nur inoffiziell, verbindet uns. Dabei sagen unsere Herzen doch so laut, was der richtige Umgang mit Euch sei. Dies alte Schweigen beschämt.

Lasst uns nun daher historische Daten zum Anlass nehmen, zusammenzukommen und einen Bruderkuss zu schenken, wo wir vorher nur im selben Garten wandelten.

Im Frühjahr des Jahres 2000 lagen Berlin und Brandenburg in den Trümmern des millenialen Sabbat-Feldzuges und gleich zweier Bürgerkriege. Innerlich gespalten und äußerlich entzweit, hatten weder Camarilla noch die Gangrel der Tiwaz-Linie viel Hoffnung, dass auf der verbrannten Erde je etwas gedeihen würde. So wandten sich die Euren vom Rest und suchten in den Weiten ein neues Schicksal.

Im Frühjahr des Jahres 2001 beendete der Domvertrag die Teilung Berlins zwischen den Häusern Hiob und Diachiami. Zeigte der Camarilla, dass wenn beide auf ihre angestammten Rechte verzichteten, mehr daraus erblühen könnte, als nur die Summe der Teile. Eine Ära des Friedens und der Prosperität innerhalb Berlins sollte so ermöglicht werden.

Wer hätte da gedacht, dass aus diesem Boden Älteste gediehen, die Euer aller Existenz zu enden wünschten? Wie schnell da Eure hochgeforderte Blutrache. Und nannten Euch nicht die Justikare im Recht? Wie vermessen, dass wir in unserer Trauer nicht die wahre Tragweite Eurer Taten sahen. Doch nehmt diese Entschuldigung: Wir haben nun begriffen, welche Gerechtigkeit Euch und Eurem Anliegen gebührt.

Im Frühjahr des Jahres 2004 beendete schließlich der Schlossvertrag die Okkupation Berlins durch die Freien Gangrel, erkannte deren Rechte an, und schuf eine diplomatische Basis für ein dauerhaftes friedliches Zusammenleben. Die Präzedenz für einen Umgang auch zwischen verschieden weltanschaulichen Gemeinschaften war geschaffen.

Im Frühjahr des Jahres 2007 einigten sich schließlich unsere beiden Seiten auf eine gemeinsame Nutzung von Territorien, in welchen sich unsere Stärken zum allgemeinen Wohle ergänzen könnten und die Städte Brandenburgs wurden Orte der friedlichen Koexistenz. So erfüllte sich jedermanns Hoffnung und eine Phase der Erprobung begann.

Im Frühjahr des Jahres 2010 wollen wir nun eine Dekade feiern, die in allem Leid und Schmerz, die sie uns auch beschert, bei allen beweinten Toten, aufzeigte, wie wir, aufeinander konzentriert, doch Großes schaffen können. Es ändern sich die Zeiten und wir uns mit Ihnen. So lasst uns dann einmal gemeinsam feiern, bevor uns das Besondere der Situation noch vor den Augen vergeht. Wer weiß schon, was des Herren Wille ist und ob nicht ein Sperling fällt, ohne dass Er es sieht?

Aber feiern wir ein Jahrzehnt, in dem Ihr etwas aufgebaut, welches wir Euch nun süß vergelten wollen. Es gilt, Eurem Werk endlich die Ehre, die es einfordert, angedeihen zu lassen. Alles unter dem Himmel hat seine Zeit und jede Tat findet ihren Lohn. Wir Söhne toter Väter laden Euch, den stets unbeirrbar Starken, zum Staatsbankett, Hoheit, um Euch ein Geschenk zu machen.

Dasselbe, das einst meinem Vater vor 10 Jahren gemacht wurde; das einem Herrscher gebührt – auch die Last der letzten Ketten abzulegen. Kommt mit Euren Vertrauten und wir wollen Euch mit den unseren begegnen. Auf heiligem, elysialen Boden, lasst uns aufeinander trinken und miteinander ein Fest begehen. In der Nacht, wenn sich der 27te auf den 28ten März wendet, wenn der Clan des Mondes für die Jungen zum Frühjahrsfeste lädt, wollt Ihr uns wohl begegnen, Euer Hoheit?

Wie groß wäre unsere Freude, Euch von Angesicht zu Angesicht zu begegnen und von Hand zu Hand. Auf das jenes Warten ein Ende habe, das beide Seiten ungewiss quält. Auf das wir Brücken schlagen, stark, schön, bleibend und Zeuge von Großem, wie die Milvische Brücke meiner Heimat.

Wollt Ihr uns beehren, so sendet doch Nachricht und der genaue Ort wird Euch im Vorhinein benannt werden. Eine Epoche endet, eine neue beginnt und wir wollen sie gemeinsam kommen sehen.

Ehre sei Euch bezeugt und Hochachtung gegeben,

Arcangelo Diachiami,

Sohn seines Vaters
aus der Linie Michaels des Patriarchen,

Pater Familias der Dynastie der Rosen zu Berlin,

Consul des Großfürsten und Ältesten der Gelehrten Hans Kohlhase.

 

Kategorien: Sessionankündigung
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