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04.12.2010: 'Jedes Jahr eine Weihnachtseinladung, so auch diese'


Julian Jascheroff von Calenberg lädt zu seinem traditionellen Adventsempfang, um die Weihnachtszeit einzuläuten.

Hier das offizielle IT Einladungsschreiben Unknown action ""listfiles""
 

Einladungstext


Und ich sah, und siehe, ein fales Pferd.
Und der darauf saß, des Name hieß Tod
und die Hölle folgte ihm nach...
-Offenbarung 6,8

Hochverehrte Älteste,
Verehrte Ancillae,
Werte Bürgerinnen und Bürger der Domäne des großen Hans Kohlhase,

mit Bestürzung habe ich von den Ereignissen um die Vernichtung der Sarah O'Brien gehört; von allem Leid, allem Mut, den Schmerzen, der Hoffnung und der Verzweifelung und so sind meine Gedanken in diesen Nächten bei all jenen von Ihnen, deren Herz Trauer trägt, die vom Schmerz gebeugt sind und deren blutige Tränen nicht zu enden wollen scheinen.

Die Welt scheint sich den Ereignissen gebeugt zu haben: Unbarmherzige Kälte schneidet auch unser Fleisch, ganz so, als wolle es unseren innerlichen Schmerz in ein passendes Gewand hüllen. Dunkelheit umfängt die Menschen, die mit ihren kleinen Lichtern ihr sinnlos sich entgegenstellen wollen. Der kalte Hauch des Winters streift das Land...

Auch ich habe jemanden verloren, der mein Herz sehr berührte und so fordere ich Sie auf:

Lasst uns zusammen rücken, und die Dunkelheit zumindest für einen Moment erträglicher machen!

Lasst uns einander stützen in der Zeit der Trauer!

Lasst uns nicht vergessen, dass wir aus dem Staub kommen und dereinst wieder zu Staub werden!

Ich lade Sie ein, am kommenden Samstag in von mir angemieteten Räumlichkeiten am Solonplatz 2 in Berlin [OT: Jugendclub Feuerwache] mein Gast zu sein. Ich werde Sie ab 20:00 Uhr erwarten. Wir wollen gemeinsam trauern und gemeinsam feiern, ja dem Schicksal selbst die Stirn bieten, allem Verlust zum Trotz! Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

Ich schließe mit den Worten Goethes:

"Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren."


Auf bald und Adieu!

Im Namen der vier edlen Tugenden; der Freiheit, der Wahrheit, der Schönheit und der Liebe verbleibe ich stets der Ihre,

Julian,
Knecht seiner Leidenschaften


Kategorien: Sessionankündigung
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