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22.01.2011: Ins Elysium


Auf üblich unkonventionellem Weg wird der Berliner Gesellschaft von Artgenossen mitgeteilt, dass mal wieder zu einem Elysium gebeten wird.

Einladungstext


Dem aufmerksamen Zeitungsleser entgeht nicht diese eine kleine, unscheinbare Anzeige ...

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Elysium präsentiert
Erwin Piscator:
Politisches Theater im Exil
Ausstellungseröffnung

Als Gruender des politischen Theaters machte Piscator in den 1920er Jahren in Berlin Schlagzeilen, u.a. mit der Dramatisierung der "Abenteuer des braven Soldaten Schwejk". Im Sommer 1936, bevor Hitler sie alle in die Emigration trieb, lernt er in Salzburg bei seinem Antipoden Max Reinhardt seine spätere Frau kennen, die Taenzerin und Choreographin Maria Ley. Im New Yorker Exil gründete Piscator 1940 den Dramatic Workshop an der New School und praegte eine ganze Generation amerikanischer Schauspieler und Dramatiker, darunter Marlon Brando und Tennessee Williams. Als Intendant der Freien Volksbühne Berlin schrieb er in den 1960er Jahren erneut Theatergeschichte, insbesondere durch Uraufführungen wie von Hochhuths "Der Stellvertreter". Bertolt Brecht sagte einmal: "Piscator ist der größte Theatermann aller Zeiten. Er wird ein Erbe hinterlassen, das wir nutzen sollten." Die Ausstellung dokumentiert Erwin Piscators Schaffen und seine programmatische Hinterlassenschaft.

Begrüßung durch Alexander Hus
Präsident Berliner Künstlerhaus

Sa. 22. Januar 2011 ab 20:00
Jugendclub KoCa

Karten nur erwerbbar unter http://www.elysiumbtc.org


 

Kategorien: Sessionankündigung
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