GingerFarlay

Ginger Farlay


Es ist nicht ganz klar wann diese junge sehr ehrgeizige Ghulin an der Seite des Dr. zum ersten mal auftauchte, einige sagen es wäre ein Teutoburger Abend im Frühling 2007 gewesen ... seitdem fällt nur auf, das man ihn kaum noch ohne sie an seiner Seite antrifft. Die junge Dame scheint sich bei jedem ihrer Auftritte in der kainitischen Gesellschaft wohler zu fühlen als in der Menschlichen. Diese Sehnsucht, wenn man es so betiteln möchte, gepaart mit der nicht von der Hand zu weisenden Obsession auf den Dr. haben die junge Frau schon mehr als einmal in kleine und auch größere Schwierigkeiten gebracht. Eigentlich so möchte man meinen, findet sie sich in der kainitischen Gesellschaft sehr gut zu recht, allerdings leidet sie ungesunderweise manchmal an einem sehr unbegründetem Maß an Überheblichkeit.

Viele lassen sich von ihrem harmlosen Auftreten als junge Dame und Dienerin nicht mehr all zulange täuschen, so ist sie mit dieser Maske und den Äußerungen unvorsichtig geworden. Und während die Gerüchte immer lauter werden, hoffen einige inständig, daß sie einen großen Fehler begeht, auf das es vorbei ist ... unterdessen andere zu wissen glauben, das dieses Kapitel gerade erst begonnen hat.

Es wird Zeit


Ich spüre die kalten Stufen der Pagode an meinen Oberschenkeln, die Lichtspiele die mich sonst so erheitern wann immer ich Rudolf nachts begleite, wirken auf mich nun mehr wie das öde Mienenspiel eines Laienschauspielers.

Es ist wiedereinmal soweit .....der gläserne Flaschenhals beginnt meinen Fingern zu entrinnen, die hauchdünnen Tropfen des Sektes die meine Hand benetzten, glitzern im Schatten des Lichtspiels.
Übergesprungen durch die Spritzigkeit dieses Getränkes und meinem Drang möglichst schnell möglichst viel davon in mich hinein zu schütten.
Mit den Absätzen auf den runden Steinen des Weges scharrend, starre ich in die Nacht hinein. Dann spüre ich die Feuchtigkeit die meine Wagen entlang rinnt, sehe wie das Lichtspiel und die Dunkelheit verschwimmen nur um ein Augenblinzeln später wieder klar vor mir zu liegen.
Dann höre ich dass Aufschlagen meiner Tränen.

Ich bin eine Biene die in einen Platzregen gerät.
Die Himmelstränen rasen unerbittlich an mir vorbei, riesig und ohne Gnade streifen sie meine Flügel, wollen mich vom Himmel holen, schlagen unnachgiebig mit Ohren betäubenem Lärm auf.
Ich taumle, taumle brummend, summend und bittend kämpfe ich mich vorwärts während der Himmel auf mich herabregnet.

Ich betrachte mein Kleid und da sehe ich sie, die winzigen Stellen an denen die Tränen eingeschlagen sind und den Stoff verletzt haben.... ich stelle es mir vor, das Blut.
Und wieder keimt es auf....
Ich kann es kaum erwarten......während der leicht salzige Geschmack wieder einmal meine Lippen benetzt, ich kann es kaum erwarten das er endlich und auf ewig verschwindet.
Ich sehne sie so herbei die Nacht der Nächte die meine Tränen Blut werden lässt und auf ewig in Blut tränken wird. Möge das Tier und die Dunkelheit die Schwäche bezwingen und ihn verjagen, den bleiernen Vorhang.
Ich sehne mich so sehr danach das es mich krank macht und ich beginne immer öfter zu verachten was ich bin und Sie noch mehr zu beneiden als ich es sowieso schon tue.
Kainiten.....Vampire, sie haben die Ewigkeit Zeit sich auf das zu konzentrieren was wahr ist, was wirklich wichtig ist und werden nicht von Intensität geblendet.
Alles ist so intensiv das bringt mich noch um, früher oder später.....Intensität ist eine Krankheit der Sterblichen. Wenn du weißt es gibt ein Ende kommt dir Alles viel intensiver vor....du lebst viel zu schnell und im Endeffekt hat Nichts einen Wert, obwohl Alles sich so wertvoll anfühlt.
Du verlierst deinen Verstand und deine Vernunft noch über diese Intensität. Es muss aufhören.
Die Flasche zerschellt auf den runden Steinen des Weges....verflucht, es muss aufhören, sonst werde ich noch wahnsinnig.
Immer mehr verabscheue ich den vertraut salzigen Geschmack meiner Tränen.
Den Geschmack der Sterblichkeit....


Sterbliche Vergänglichkeit


In der Nacht zum 22.03.09 bekam Ginger Farlay den Geschmack der Sterblichkeit zu spüren. Das Letzte an das sie sich erinnern könnte, wäre sein Blick und dann das Knacken ihres eigenen Genicks..... in den warmen starken Händen Simon Lion´s, vielleicht dem einzigen Mann dem sie jeh etwas bedeutet hat.

Abyssus abyssum invocat...

per aspera ad astra

Das erste Gefühl


Raserei, oh unbändige Gier, blindes Verlangen,
mein roter Vorhang ich bin dein Sklave.
Ich drohe mich in deinen Falten zu verirren,
als dann ich es spüre
mein erstes neues Gefühl.......Schmerz?!
unendlicher alles zerreißender Schmerz
ich spüre jeden Millimeter so deutlich wie ich nie etwas gespürt habe
Jeden Millimeter den dieses ungeschliffene erbarmungslose Stück Holz in meinen Körper eindringt
Jeden verfluchten Millimeter den die scharfe Spitze näher an der Kammer meines Herzens kratzt, welche so vermeindlich pocht
Und erst als es durchdrungen ist, wird mir klar das es nicht geschlagen hat...
Das letzte Gefühl als ich die meine Welt verließ war Schmerz
Und das erste Gefühl das auf mich wartet, als ich in der neuen Welt erwache ist unendlicher Schmerz
Bitte lass die Silben der Unendlichkeit nicht Alles sein....
BITTE
Lass die Unendlichkeit nicht Alles sein.

 

Kategorien: Charakter, Malkavian, Camarilla
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