MITeinander

Revision [987]

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Das Miteinander der Neonaten in einer Domäne ist von Mißtrauen, aber auch von Notwendigkeit geprägt - auf dem Weg zum Ancilla braucht man jeden Verbündeten, aber jeder Verbündete ist auch ein potentieller Kontrahent. Schwache Neonaten brauchen Beschützer, starke oder alte Neonaten brauchen Gefolgsleute. Nur wenn die Spieler untereinander auf die jeweils anderen Charaktere eingehen, vielleicht mal ihren eigenen Charakter in Schwierigkeiten geraten lassen (die sie evtl. hätten vermeiden können) und dann im Spiel versuchen, mit Hilfe anderer Spieler die Schwierigkeiten zu lösen, dann ist es ein Miteinander und intensives, für alle spannendes Spiel. Die SL ist ständig bemüht, Anreize für das Neonatenspiel zu schaffen - die Chancen ergreifen müssen die Spieler.

GiO hatte bereits mehrfach mit sogenannten "Powergamern" zu tun. Powergamer finden nichts wichtiger als ihren eigenen Spielspaß bei möglichst niedriger Generation mit möglichst mächtiger Abstammung, möglichst vielen Punkten in den Disziplinen und möglichst angesehenem Amt.

Diese Spieler neigen dazu, das Spiel - wissentlich oder unwissentlich - für die anderen kaputtzumachen. Jeder IT-Ansatz, den Powergaming-Charakter loszuwerden, wird durch exzessiven Einsatz diverser (am besten clansfremder) Disziplinen im Keim erstickt oder gleich mit dem Tod des intrigierenden Charakters bestraft. Dadurch ziehen sich die anderen Spieler zurück und versuchen, um den Powergamer-Charakter rumzuspielen - was natürlich nicht geht. OT zeigen sich die Powergamer oft entweder völlig ahnungslos, daß ihr Spiel buchstäblich "übermächtig" ist, oder sie reagieren auf OT-Gespräche mit IT-Schikanen.

Aus diesen bitteren Lektionen in Sachen Egoismus und Größenwahn hat GiO gelernt. Natürlich wird jedem sein Spielspaß gegönnt, auch Intrigen gegen andere Charaktere sind hochwillkommen. Aber es geht immer noch darum, *gemeinsam* zu spielen! Um das Spiel für andere spannend zu machen, erklären sich Spieler immer wieder bereit, als NSC Anarchen, den Sabbat, Verirrte oder Menschen darzustellen, ohne mehr als den üblichen Anwesenheitspunkt (1/4 Erfahrungspunkt) und einen anderen Blick auf die Szenerie dafür zu bekommen. Auch die Regelung, daß Spieler hauptsächlich Neonaten und nur in Ausnahmefällen Ancillae spielen, stammt aus diesen powergaming-Zeiten. Die Ahnen, die bei GiO und auch in der Nod\'s last Chapter existieren, sind ausnahmslos von der SL gesteuerte NSC. Bei der Erstellung neuer Charaktere ist die SL ziemlich restriktiv, was clansfremde Disziplinen, irrwitzige Generationswünsche oder ähnliche Indizien für Powergaming angeht.
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