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04.06.2011 (Rheinsberg): Im Schatten des Schlosses


Teurer Gast,
Die letzte Nacht war lau, der Mond schien hell und klar, in dem mir so ewig vertrauten Glanz. Gestern, kurz nach der Dämmerung, warteten Decken und Kerzen, Gläser voll perlender Vitae und leise, zarte Klänge der Musik auf mich am Ufer des Sees.

Ich musste nachdenken, sinnierte über die letzten Monate. Die Gemeinschaft des Hofes der Camarilla, die seltsamen Geschehnisse auf der Hofhaltung zu Berlin. Hier an meinem See, still liegend unter den alten Bäumen die das Wasser säumen, dachte ich nach über diese kleine Welt und meinen Platz in ihr.

Über Brandenburg, das nun einen Frieden kennenlernt, den es erst wieder begrüßen lernen muss. Über Berlin, dass großes wagt und dabei ein noch größeres Risiko eingeht. Über Herrscher und Knechte, Weise und Narren, Essenz und Tand.

Lasst uns vielleicht gemeinsam denken und uns doch das Herz nicht schwer werden lassen, bei den Freuden der Schönheit dieses Sommers. Ich lade Euch ein zum Lustwandeln in lauer Sommernacht bei meinem Herrschaftssitz, dem Schloss Rheinsberg, in der Nacht des IV. Junius.

Teilt mit mir Gedanken und Gefühle, Träume und Hoffnungen, Worte und Taten. Nehmt Euch die Gelegenheit fernab einer harten höfischen Verpflichtung jenen einfachen Sinnesfreuden nachzugehen, die uns schönes Ambiente und gute Gesellschaft bieten.

Arcangelo Di Achiami.

 

Kategorien: Sessionankündigung überregional
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