NlC20130418

19.04.2013: Prinzenkonzil (Berlin) - Vorabend



OT-Infos


Anreise: Nicht vor 18:00 Uhr
Spielbeginn: 21:30 Uhr

Um 21:00 Uhr gibt es eine SL-Ansprache. Die ist dieses mal wirklich wichtig. Bitte seid alle anwesend.

Regelwerk: Das "Rheinsberger" Regelwerk

Einladung


Den hohen Herren des Deutschen Reiches Kund und zu Wissen,

Seine allerchristlichste Majestät Karol Vandervoort, Kind Hecktors aus der Linie Maric des Wanderers, Patriarch des Clans der Gelehrten, von Gottes Gnaden Justikar, lassen Seinen Willen durch diese, Seine Diener verkünden. Möge jeder Seine Stimme hören und ihr folgen.

S.M. wünschen, dass im kommenden Frühjahr ein Konzil der Herren des Reiches abgehalten werde, zu welchem jeder Fürst und jeder Ahnherr von gutem Stand mit ihrer Entourage geladen seien. Es sei jedem der Benannten jedoch ebenso erlaubt, statt ihrer selbst einen bevollmächtigten Vertrauten zu entsenden, der in ihrem Namen verhandeln und im Urteil sprechen darf.

Dieses Konzil finde statt auf neutralem Boden, welcher sich in niemandes Herrschaftsgebiet befinde, zu suchen im alten Sachsenlande, wo der erlauchte Vorfahr S.M. einst sein Volk sammelte. Kein Fürst soll wachen allein über das Recht auf jener Versammlung; der Friede des Justikars in der Gestalt Seiner Schwertarme sei das einzige Mass der Justiz.

Die Gastgeberschaft aber obliege im Namen der gewünschten Neutralität zwei Neugeborenen ohne Stand, Amt oder Würden, die sie an einen Herren über den anderen binden. Einer ein Patrizier und einer ein Plebejer, keiner aus derselben Domäne. Das Justikariat erwartet Meldungen Freiwilliger; den Dienstbaren, die nicht durch Unfähigkeit ihre Existenz verwirken, sollen die Mühen von Hand der Archonten persönlich vergolten werden.

Thema des Konzils seien die jüngeren Entwicklungen auf dem Gebiet des Reiches, dort, wo sie Anstoß erregen, und dort, wo sie Wohlwollen finden. Jeder Fürst und jeder Ahnherr mag Anklagen gegen seine Standesgenossen vorbringen, so auch jeder Niedere, der einen hohen Herren hinter sich weiss. Jeder Beschuldigte möge sich verteidigen, um sein Recht zu beweisen.

In Seiner großen Gnade verzichten S.M. auf die persönliche Anwesenheit. Dies sei den Herren des Reiches ein Vertrauensbeweis, dass sie ihre Angelegenheiten zu regeln wissen, ohne den Strafspruch der Camarilla zu fürchten. Dementsprechend sind die Fäuste S.M. auch nur als Beobachter und Berater zugegen, sowie um die beschlossenen Urteile zu vollstrecken.

Denn dies nun obliegt den hohen Herrschaften: Über ihresgleichen zu Gericht zu sitzen und zu urteilen auf Freispruch oder Strafe. Jeder Ankläger und jeder Angeklagte mag Zeugen aus jedem Stand benennen und sie sprechen lassen. Das Tribunal wird ferner den Rat aller Harpyien zu jedem Fall anhören.

Das Strafmaß mag lauten auf Pflicht, wenn eine Gunst verletzt wurde, Bluteid, wenn dem Wort nicht mehr getraut werden kann, Reichsacht, wenn die Standessitte missachtet wurde, Enthebung, wenn die Souveränität anderer verletzt wurde, Vernichtung, wenn eine Tradition gebrochen wurde.

Jeder Verurteilte mag seinen Schuldspruch berufen, im Gottesurteil gegen seinen Ankläger, ob von eigener Hand oder durch erwählte Recken. Ein unberufenes Urteil wird am Ende der zweiten Nacht vollstreckt - solange steht der Verurteilte unter dem Schutz des Justikariats, um seine Angelegenheiten zu regeln.

Das Konzil tagt für den Lauf zweier Nächte und jeder, der da kommt, steht unter der Ehrenpflicht, bis zum Ende zu bleiben. Nur wer teilnimmt und sich den Regeln des Konzils unterwirft, kann Sachverhalte vorbringen

- Jeder, der teilnimmt, ist auch dem Urteil ausgesetzt.

Diener wie Herren werden gemeinsam Rechenschaft ablegen, die durch kein Führerprinzip entschuldigt ist. Ancillae haften mit ihren Ahnen, Amtsträger haften mit ihren Fürsten. Einzig Kronzeugen der Anklage können im Judaskuss den Ausschluss aus der Verantwortlichkeit ihrer Befehlskette erzielen. Umgekehrt kann ein Vasall in letzter Treue beschließen, das Kreuz seines Herren aufzunehmen und die Strafe an seiner Stelle zu ertragen.

Ihr hohen Herren, die Ihr übereinander richten werdet, wählt wohl Eure Worte und Eure Schergen. Dankt dem Allmächtigen, nicht vor S.M., sondern voreinander Schuld finden zu dürfen. Kommt zusammen und zeigt gemeinsam die Verantwortung, die den Souveränen des Reichs gebührt.

Lang lebe die Camarilla. Ehre sei Gott in der Höhe.

Gegeben und verkündet mit dem Wort und unter dem Siegel des Justikariats zu Mailand
in der Nacht vor dem Heiligen Paulinus von Aquileia
im Jahr 563 nach Gründung der Camarilla.

Arcangelo Corelli,
Kind Noahs aus der Linie Michaels des Byzantiners,
Ahnherr des Blutes der Rose

&

Lucas Gates,
Kind Rusalkas aus der Linie Rakhs des Hexers,
Ancilla des Blutes des Tieres

Fahrtorganisation


bitte Einzelseite mit Sicherung für Klarnamen.

 

Kategorien: Sessionankündigung überregional
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