NlC20130418Gastgeberschreiben

Prinzenkonzil: Gastgeberschreiben




Den hohen Herren des Deutschen Reichs Kund und zu Wissen,

Im Namen Seiner allerchristlichsten Majestät Karol Vandervoort, Kind Hecktors aus der Linie Maric des Wanderers, Patriarch des Blutes der Gelehrten, von Gottes Gnaden Justikar, lassen Seinen Willen durch diese, Seine Diener verkünden. Möge jeder Seine Stimme hören und ihr folgen.


Item: Über die Gastgeber

Die Zeit der Bewerbungen um die Gastgeberschaft auf dem bevorstehenden Konzil ist abgeschlossen. Allen Bewerbern, jeder ein würdiger und treuer Jünger der Camarilla, sei ausdrücklich für ihr Engagement gedankt. Jedes Schreiben wurde wohlgefällig betrachtet, genauestens geprüft und sorgfältig bewertet. Ausgewählt wurden jene, deren Präsentation am Glanzvollsten war und deren Inhalt am Meisten Zeugnis vom rechten Geist ablegte.

Die Wahl für die Aegis des Gastgebers der Patrizier fiel auf Mathilda Antoinette von Faldersleben, Kind Calliopes aus der Linie Protis des Wandlers, Neonatin des Blutes der Rose. Für die Aegis des Gastgebers der Plebejer wurde Lilou von Schleensee, Kind Friedrichs von Schleensee aus der Linie Brahina des Richters, Neonatin des Blutes des Mondes, ausersehen.

Ihnen gelte vor den Augen der Harpyien des Reiches in allen Fragen der Gesellschaft die Ehre der Ersten Damen unter den Gleichen ihres Standes von jetzt bis sie ihre Pflicht an Seiner allerchristlichsten Majestät und dem Volk des Reiches getan. Jedes Wort und jeder Handgriff ist in diesen Nächten von ihnen zur Erfüllung ihrer schweren Aufgabe gemacht und damit in Recht und Würde des Konzils erleuchtet, welches sie ausrichten.

Ihnen wohne in aller Augen, gleich welchen Standes, die Würde und Autorität der Gastgeberschaft im Sinne der Zweiten und der Fünften Traditionen inne. Auf Hecktors Boden im Sachsenlande, fern jeder Domäne, wo keines Prinzen Wort gilt, soll ihr Wort gelten und Ihr sollt es ehren, denn ohne ihr Wort seid Ihr nichts.

Alle Gesetze des Konzils sollen durch sie studiert und ausgelegt werden, wenn es um das gesellschaftliche Parkett, die Ordnung der Geschäfte, die Bestellung der Richter, die Ausrufung der Anklagen und die Vollstreckung der Urteile geht. Sie werden mit ihrem Rat jene Vorgänge einleiten und unterstützen, welche dann von Euch Herren des Reiches oder den von Euch entsendeten Dienern letztlich entschieden werden.

Leben und Tod allein sollen nicht ihrer Gastgeberschaft unterliegen und so sind die Mysterien der Erschaffung und der Vernichtung allein den Archonten Seiner allerchristlichsten Majestät vorbehalten, welche die Urteile des Konzils annehmen und vollstrecken. Jedoch, irrt Euch nicht, die ihr jene fehlende Fürstenmacht bei den Herrinnen nicht fürchtet. Ein Angriff auf sie ist ein Angriff auf die Archonten und ein Herzenswunsch von ihnen wird von jenen erfüllt werden.

So wie die Hohen des Reiches gerichtet werden, so sollen auch schließlich sie gerichtet werden. In großem Mut haben sie auf Gedeih und Verderb, auf Leben und Tod, die Gastgeberschaft für Seine allerchristlichste Majestät übernommen. Als letzte sollen sie auf die Wagschale gelegt werden. Werden sie sich bewähren, so wird ihnen Großes zu Teil werden. Werden sie sich unwürdig zeigen, so wird es ihr Ende sein.

Dies sei verkündet.


Item: Über den Frieden des Konzils

Es sei jeder Jünger der Camarilla auf Hecktors Land willkommen und darf sich beim Konzil einfinden. Die Höflichkeit gebietet, die Gastgeberinnen über die Ankunft mindestens eine Woche zuvor zu informieren. Es sollen sich die Fraktionen jedes Herren gemeinsam zu diesem bekennen und anmelden, Ancillae zu ihren Ahnen, Amtsträger zu ihren Fürsten, Gesandte zu denen, an derer Statt sie kommen. Dem einfachen Volk sei die persönliche Anmeldung erlassen.

Es sei einem jeden auf die Dauer des Konzils erlaubt, zu jagen, wie es ihm beliebt, solange die Maskerade gewahrt und kein Mensch vom Leben zum Tode geführt wird. Wer solches Verbrechen begeht, wird ohne Prozess und Pardon vernichtet werden.
Seine allerchristlichste Majestät erlauben auch Anarchen Zutritt zu Hecktors Land, solange sie die Traditionen wahren. Wer aber als Mitglied des Sabbat erkannt wird, wird ohne Prozess und Pardon vernichtet werden.

Wer zum Konzil kommt, hat die Ehrenpflicht, bis zum Ende zu bleiben, Zeugnis abzulegen, alle Urteile mitzutragen und gegebenenfalls auch selber zu erleiden. Wer versucht, die Grenzen von Hecktors Land vor der Zeit zu verlassen, wird ohne Prozess und Pardon vernichtet werden.

Das Konzil ist ein Elysium allein nach dem Willen und der Definition Seiner allerchristlichsten Majestät. Es ist in dieser Art des Elysiums verboten, jedwede Form der Gewalt gegen Kainiten auszuüben, bei der Blut vergossen wird – alle stumpfe Gewalt und das Messen der Kraft ist explizit erlaubt. Es ist außerdem verboten, jeglichen Besitz des Gastgebers oder der Gäste des Elysiums in unzumutbarer Weise zu beschädigen. Die Kräfte des Blutes sind für Seine allerchristlichste Majestät natürliche Ausdrucksformen der Hierarchie der Gesellschaft und sind in ihrer Anwendung ganz explizit erlaubt, es sei denn, sie werden aktiv zum Blutvergießen eingesetzt. Wer das Elysium bricht, wird ohne Prozess und Pardon vernichtet werden.

Dies sei verkündet.

Item: Über die Kontinuität

Es gelte das Bestehende. Es möge diese, jede vorgehende und nachkommende Depesche wohl studiert werden. Verkündetes gilt auch ohne Wiederholung.
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Dies sei verkündet.

Lang lebe die Camarilla. Ehre sei Gott in der Höhe.

Gegeben und verkündet mit dem Wort und unter dem Siegel des Justikariats
zu Mailand
in der Nacht vor der Heiligen Mathilde
im Jahr 563 nach Gründung der Camarilla.

Arcangelo Corelli,
Kind Noahs aus der Linie Michaels des Byzantiners,
Ahnherr des Blutes der Rose,
Archont

&

Lucas Gates,
Kind Rusalkas aus der Linie Rakhs des Hexers,
Ancilla des Blutes des Tieres,
Archontg
 

Kategorien: Sessionankündigung überregional
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