RochusVeit

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Rochus Veit




Berlin? Eine häßliche Stadt, eine faszinierende Stadt, eine Stadt mit soviel Potential, aber wo ist es hin? Vergeudet in Kriegen, vergeudet im Wahnsinn zweier Fürsten, vergeudet in den Nachfolgeunruhen. Warum mußte gerade ich Paris verlassen, um in Berlin die Interessen unseres Clans zu vertreten? Weil ich der Beste bin? Weil ich entbehrlich bin? Berlins große Zeit scheint lange vorbei, doch ich kenne sie noch, die Goldenen 20er, ich weiß, wie Berlin einst war -- und wie es wieder erstrahlen kann. Ich kenne die Stadt. Und wenn sie mir nicht wieder zu Füßen liegen wird, dann wird sie mich brechen!

Schriftsteller, Schauspieler, Maler. Rochus Veit hat vieles in seinem langen Leben gemacht. Er hat gevöllt und er hat gehungert, er war ganz oben und er war ganz unten. Er hat geliebt und er hat gehaßt. Aber er ist nicht jung geblieben. Ein trauriges Schicksal für einen Toreador, sich dem Alter beugen zu müssen, der Langeweile anheimzufallen. Vermutlich war dies der Grund, ausgewählt worden zu sein, die Interessen seines Clans zu wahren.

Rochus Veit kam 2003 vom Pariser Hof nach Berlin, um die Vorgänge um den Anschlag auf Gräfin Johanna Jacqueline-Leandra de Légat zu untersuchen, die Ancilla des Clans zu diesem Zeitpunkt. Er fand sich schon kurz darauf in den Machtspielen zwischen Victor Albrecht Haberland, Vlad von Stolzenfels und AMWvJagow wieder, die dann von den Freien Gangrel gewaltsam beendet wurden. Zusammen mit Freiherr Maximilian von Salm-Kyrburg und Graf Henry James von Moltke war er daran beteiligt, die Ordnung der Camarilla in der Domäne wiederherzustellen und die Macht der Ventrue und des Patrizierbündnisses zu sichern.

Immer auf der Suche nach dem nächsten Funken Leidenschaft verlor er sich in Berlin zwischen den zahlreichen Versuchungen, die sich ihm so leichtfertig anboten, bis er im August 2004 während eines Duelles mit SilasODonnel Opfer eines heimtückischen Anschlags wurde, an dem sowohl Tremere als auch Nosferatu beteiligt gewesen zu sein scheinen. Unter seiner Leitung fand die Organisation der ersten Pythischen Spiele in Deutschland seit dem Ende der Gildenkriege statt, die er leider nicht mehr miterleben konnte.
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