TageBuch20030906

6.9.2003: Hofhaltung Fürst Vlad von Stolzenfels\'


Einige Wochen nach seiner Befreiung aus Sabbatgefangenschaft ruft Fürst Vlad von Stolzenfels zur Hofhaltung. Nicht nur zahlreiche Berliner und Potsdamer Blutsverwandten finden sich in dem Landhaus am Rande Brandenburgs ein, sondern auch die Ältesten Janos Gadomski, Carlos Ponte, Kifah Abd'Al-Latif, Viktor Haberland und ein Ahn der Tremere.

Der Abend verläuft ungewöhnlich, bleiben die Ahnen doch erst einmal viel länger als geplant im abgeschiedenen Gespräch, während die Neonaten versuchen, die zunehmende Unruhe unter den Gästen einzudämmen. Dann versammelt von Stolzenfels erst einmal seinen Clan zu einem scheinbar stundenlangen Clanstreffen und brüskiert damit erneut die hochrangige Gästeschar.

Plötzlich: Unruhe, Geschrei, Waffengeklirr. Blindlings stürmt der Toreador Magnus Steiner, dicht gefolgt von seiner Geliebten Candy, durch ein Fenster und entkommt in die Nacht. Beide sind als Sabbatianer enttarnt worden. Zwar kehrt schnell wieder eine oberflächliche Ruhe ein, aber an einen geordneten Ablauf des Abends ist nicht mehr zu denken.

Nur wenig später ein Aufschrei: die Ghulin von Fürst Haberland, Beatrice, bricht in den Armen der Gangrel Fray tot zusammen. Außer sich vor Schmerz und Zorn legt Fürst Haberland seine tote Vertraute dem Fürsten Berlins zu Füßen und beordert Fray zu sich. Niemandem wird danach gestattet, sich der Leiche von Beatrice zu nähern, so daß es immer ein Geheimnis bleiben wird, was Fray dem Fürsten berichtete. Doch kurz darauf verbannt Fürst Haberland alle Mitglieder von Haus und Clan Tremere auf immer aus seiner Domäne, unterstützt von Fürst von Stolzenfels, der den Ahnsherren von Haus und Clan Tremere aus Berlin weist.

Flammend gekrönt wird der Abend durch einen Streit zwischen den Brujah-Ahnen Carlos Ponte und Vlad von Stolzenfels, während dem Carlos Ponte Fürst von Stolzenfels auf immer das Betreten der Domäne Portugal verbietet (und den Fürsten angesichts einer Weltkarte zu dem geflügelten Wort gegenüber seinem Ghul verleitet: "Streichen Sie Portugal!"). Noch immer wütend nach diesem Streit, steckt Ponte danach noch mehrere Kirchen im näheren Umkreis in Brand.

Eine derartig intensive und aufwühlende Hofhaltung gab es schon lange nicht mehr in Berlin und wird es wohl auf lange Zeit hinaus nicht mehr geben...

 

Kategorien: Sessionbericht, Bitte ergänzen
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