TageBuch20040430

30.04.2004: Ende einer Fehde


Bericht des Vogtes


Hochverehrte Ahnen,
Verehrte Ancillae,
Geschätzte Neonaten,

in der Nacht vom 30.04.2004 zum 01.05.2004 waren Truppen der Camarilla, unter Führung seiner Excellenz des Pinzen Maximilian von Salm-Kyrburg erfolgreich in der Schlacht gegen den unheiligen Sabbat.

Die Truppen des Sabbats wurden bei den Kampfhandlungen vollständig vernichtet.

Zu unserem tiefsten Bedauern verlief der Kampf jedoch auch auf unserer Seite nicht ohne Verluste. In Ausübung ihrer Pflicht als Bürger dieser Domäne fielen dem endgültigem Tod zum Opfer.

Wir werden sie auf immer in Erinnerung behalten. Ihr Tod war nicht umsonst. Ein Dank gebührt Ihnen und den Clanen, die im Verlauf des Kampfes ein hochgeschätztes Mitglied ihres Clans verloren haben.

Auch gebührt aller Dank den Kainiten, die den Mut hatten am Kampf teilzunehmen. Mit Namen wären dies: Sie haben sich ihrer Bürgerpflicht mehr als gerecht erwiesen und verdienen besondere Anerkennung.

Des Weiteren muss hiermit ankündigen: Da ich als Vogt bei dem Kampf einen meiner Häscher verloren habe sowie Frau Casiopaia Schrödinger schon vor einiger Zeit das Amt niedergelegt hat, werde ich auf der Hofhaltung, sofern der Fürst dem zustimmt, zwei neue Häscher benennen.

Diese Schlacht ist geschlagen, aber wir müssen die Sicherheit in der Domäne weiter gewährleisten.

Hochachtungsvoll und im Gedenken
Ilcoron Torloc
Neonate von Haus und Clan Tremere
Vogt der Domäne Berlin-Potsdam

i.A.
Renée Lenoir
Blutsdienerin des Ilcoron Torloc


Gedenken der Toten


1. Mai 2004

An die Lebenden,

Das blutige Beltaine liegt hinter uns. Verrat von außen. Verrat von innen. Wir haben überlebt. Aber zu welchem Preis? Ich trauere um die Toten, ich fürchte mich für die Lebenden. Haben wir gelernt oder nur gesiegt? Clan Toreador widmet dies denen, die das größte Opfer gebracht haben.

Wie kann der Mensch nur heut in Friedens Hoffnung leben?
Im sinnleeren Scharmützel von was ist dein und was ist mein
Kennt er nicht des Herzen Nächsten in ewig solitärem Streben.
Wir tauben Eiferer werfen ein ums andere Mal den ersten Stein.

Der Hund in Ketten beißt nach des Herren zögerlicher Hand
Und der Herr schlägt im Schmerz nach dem einst treuen Tier.
So zerreißt das einst in Liebe besiegelte, ach so feste Band.
Trauernd um beide, sinnlos gestorben, so verbleiben wir.

Du preußischer Adler mit Schwingen aus der Kanonen Stahl,
Berlin, du hungrige Hure, du dreister Zeuge der stummen Not,
hast die Jüngsten uns gestohlen, die noch so viel Zeit gehabt,
lässt uns kalt und müde allein, lebendig, doch schon lange tot.

Wir gedenken ihrer in Demut. Ruhet in Frieden.

Manuel von Meinhardis
Für den Clan Toreador in dieser Nacht der Erkenntnis.

 

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