TageBuch20060721

21.7.2006: Lagebesprechung


Eine milde Sommernacht lädt dazu ein, unter freiem Himmel dem geschäftigen Treiben der Sterblichen zuzuschauen. Leider jedoch nicht allein, Viktor Gideon Alburn hat geladen und zu meiner Verwunderung haben sogar Besucher aus Magdeburg den Weg ins Scotch&Sofa gefunden ... Ob sie wohl die Einladung zuvor gelesen haben? Ich glaube nicht, denn neben dem Amüsement den Paaren und Gruppen beim Flanieren zuzusehen, hatte Viktors Einladung eher einen ernsten Hintergrund. Einen Hintergrund zu dessen Lösung unsere Gäste wohl weniger beitragen können. Naja, wir werden sehen.
Mich wundert, wieder sehe ich bei meinem Eintreffen nur die gewohnten Gesichter, dabei hat man beim Lesen der Einladung fast den Nachdruck spüren können, mit dem Viktor Gideon Alburn scheinbar alle zum Erscheinen drängen wollte. Einige scheinen resistent, oder sollte man lebens- bzw. heimatmüde schreiben. Ich bin gespannt, was passiert, wenn das alles vorbei ist.
Wir, die wir schon so viele Nächte zusammengesessen haben, sollen nun ein weiteres Mal versuchen die Geschehnissen, die hinter uns liegen und die die uns erwarteten, bewerten. Jeder Einzelne von uns soll laut Viktor Gideon Alburn eine angemessene Reaktion finden. Jeder Bürger dieser Domäne soll seinen Beitrag leisten. Ein jeder sollte kundtun, was er in Sachen Okkultisten und Traditionskiller zu tun gedenkt.
Ja, ja ein jeder - wir sind sieben. Sieben!

Was verspricht er sich davon?
Sicher zum einen, will er koordinieren und so die Erfolgschancen steigern. Zum anderen, denn dieses Gefühl lässt mich nach der ersten Ansprache von Viktor Gideon Alburn nicht mehr los, um alle von einem Punkt abzulenken.

Doch alles läuft wohl ein wenig anders als gedacht. Nicht nur das wir ungewöhnlich?, nein wie gewöhnlich wenige sind, zu Beginn des Abend ist scheinbar noch ein weiterer Gast anwesend . Nicht an unserem Tisch. Er gibt sich sehr distanziert und nur einige aus unserer Runde scheinen Ihn überhaupt zu kennen. Jedoch schienen sie auch alles andere als erfreut zu sein über seinen Anblick. Er sucht kein Gespräch -- sondern scheint es nur denen anzubieten, die selbst danach suchen.
Viktor Gideon Alburn, Leandra Feodora Lilienfein sowie Peter Hoffmann nutzen es auch ... wir anderen sitzen halt da und unterhalten uns weiter ... ein Gerücht kommt auf. Der nächste Angriffspunkt soll eine Pferdekoppel sein ... war das nicht ein heißgeliebtes Hobby des Fürsten?

Als alle mit dem sonderbaren Herrn fertig sind und die Menschen langsam den Weg nach Hause antreten, suchen wir die Kellerräumlichkeiten auf, um dort unser weiteres Vorgehen zu bestimmen. Alle erhoffen sich Informationen von Viktor Gideon Alburn. Doch damit wird wohl nicht gedient. Ausschließlich die von uns überlegten Möglichkeiten zu unterstützen, sind gefragt. Das Resultat: Berlin soll in ein Suchraster eingeteilt werden, was dann Stück für Stück abgesucht wird. Auch der Vorschlag, Verkehrsknotenpunkte zu überwachen, kommt auf, ebenso das Absuchen von Studentenpartys, die mit dem Ende des Semesters wieder an Zahl zunehmen, um nach Anarchen, Caitiffs und anderem Gesocks Aussschau zu halten, was von den Okkultisten für ihre Zwecke verwendet werden könnte. Die Stadt solle eine Grundreinigung erfahren.

Der Fall des Traditionskillers wird in der ganzen Diskussion ebenfalls mehrfach zum Mittelpunkt erhoben, das kleine Gerücht von eben, will schließlich bestätigt werden. aber Viktor Gideon Alburn blockt es immer wieder mit den Worten "Mit diesem Thema wurde eine Spezialeinheit beauftragt.".
Eigenartig ... und sehr unbefriedigend ... wie sollen wir helfen, wenn wir nur einen Bruchteil der Informationen haben?

Kategorien: Sessionbericht
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