TageBuch20061125

25.11.2006: Beisammensein im Scotch & Sofa


Es war klar, daß es so kommen mußte. Einige Artgenossen Berlins waren aufgebrochen, um in der Nacht nach kurzweiligen Vergnügungen und Nahrung zu suchen -- doch schien sich mittlerweile herumgesprochen zu haben, daß das Scotch & Sofa gut geeignet ist, um in die Nacht zu starten.

Oben saßen Leandra Feodora Lilienfein und ein sterblicher Begleiter von ihr, spielten Schach und zeigten wenig Motivation den anderen Gesellschaft zu leisten, die unten in der Nische, dem Stammplatz der Vampire saßen. Dort fanden sich schon früh am Abend Simon Lion und Alara Cunningham, die diese Nacht mal in Begleitung eines Ghuls war. Kurze Zeit später fanden sich auch noch Aristide Gillette und Neshaid Hakim Al-Assam ein. Letzterer verkündete, daß er Besuch aus Krakau erwartete, eine alte Freundin, eine Clansschwester.

Nach Ausflügen in die Abgründe niveauloser Unterhaltung kam das Gespräch auf einen Hacking-Wettbewerb zwischen dem Ghul und Hakim. Es gab gewisse Verständnisschwierigkeiten, als er von Honeypots und dergleichen erzählte, da mancher männlicher Artgenosse darunter eher die Scham professioneller Liebesdienerinnen verstand -- womit das Niveau schon wieder vertrieben ward. Es gab ein wenig Aufregung, als Hakim verkündete, die Gräfin Sophie Madeleine Salentin de Bouvoire in Begleitung einer jungen Frau auf dem Überwachungsmonitor gesehen zu haben, und sie dann doch nicht kam -- nicht sofort jedenfalls. Zwanzig Minuten später kamen die beiden tatsächlich und waren ein wenig verwundert über die Vorgänge im Scotch & Sofa.

Peter Hoffmann war in der Zwischenzeit auch schon gekommen, aber wie es ihm eigen ist, begnügte er sich mit der Rolle des schweigsamen Zuhörers. Als Leandra zusammen mit ihrer Begleitung doch die Muße fand, sich zu der großen Gruppe zu gesellen, ging es nach einiger Zeit heiß her zwischen ihr und Aristide -- es gibt da wohl ein wenig Kummer bei den beiden.

Es war wohl gegen 23:00 Uhr, als Hakim endlich aus seiner Folter entlassen wurde und sein Besuch endlich eintraf: Laurin Jacobi, eine junge, dunkelblonde Tremere aus Krakau, kam in Begleitung eines Sterblichen, der sie wohl gefahren hat. Die Vorstellungsrunde war schnell vorbei und die Gräfin ein wenig enttäuscht, einen Gesprächspartner für diesen Abend verloren zu haben.

Das gesellige Beisammensein klang aus, als mehr und mehr der Artgenosse sich auf den Weg machten, die Nacht mit eigenen Unternehmungen auszufüllen.
 

Kategorien: Sessionbericht
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