TageBuch20070317

17.03.2007: Einladung "Erste Wahl" von Theodor von Hallenstein und Baroness Nadine zu Kreszt


Eine Einladung von einer Ventrue und einem Tremere -- was soll man da schon erwarten? Das dachte sich offensichtlich der Großteil der Domäne, und weil keiner eine Antwort darauf hatte, kamen eben alle zur Einladung: Alara Cunningham, Leandra Feodora Lilienfein, Larissa Fiebig, Aristide Gillette, Viktor Gideon Alburn, Wilhelm von Miller, Friedrich Wilhelm Graf von der Schulenburg mit seiner bezaubernden Abendmahlzeit, Dr. Rudolf Schüssler, Luisa Jael Graves, Neshaid Hakim Al-Assam, ein neu angekommener Gangrel namens Lex, Angelique de Bonvallé mit ihrer Ghulin Julie. Geladen wurde zum Thema 'Erste Wahl': Jeder Gast möge etwas mitbringen, worauf an diesem Abend sein erstes Augenmerk fiele. Desweiteren sorgte die überdurchschnittlich hohe Teilnehmerzahl von Haus und Clan bei einigen Gästen sowohl für Stirnrunzeln als auch für fragende Blicke. Wenn halt der eigene Clan lädt -- könnte es durchaus als unhöflich aufgefasst werden, nicht zu erscheinen.

Einer der ersten Höhepunkte des Abends bestand in dem "Erste Wahl"-Mitbringsel von Aristide, welcher einen leicht verstaubten und gepflockten Vampir anschleppte, der in einem alten Sarg gefunden und von der Polizei Aristide ausgehändigt worden war. Dieser Vampir wurde nach Ankunft der Geißel entpflockt und stellte sich als Londoner Brujah vor, der 1989 von seinen eigenen Ghulen verraten worden war. Eine gewisse Abneigung gegen Malkavianer wurde in diesem Zusammenhang auch erwähnt. Aristide überprüfte mit einem kleinen Anruf bei Freunden in London seine Geschichte. Diese waren zwar sehr erstaunt, bestätigten aber alles was dieser Damien Bannickburn uns zuvor berichtet hat. Nun ja aber immerhin schon eine Bestätigung das der Neuling der war, für den er sich ausgab, woraufhin beschlossen wurde, er möge erstmal bleiben und würde am frühen Morgen noch dem Fürsten vorgestellt werden. Er verhielt sich den Abend über völlig unauffällig, wobei die Anwesenheit seiner Clansgeschwister und einige nett gemeinte Drohungen von Leandra Lilienfein nicht wenig damit zu tun haben könnten.

Der Abend ließ sich reichlich schleppend an, was wohl an Aristides Mitbringsel, welches auch die Laune der Geißel --kaum angekommen-- in den Keller fallen ließ, lag. Erst mit der Zeit tauten die Blutsverwandten etwas auf, einige probierten sogar die von den Tremere vorgestellten künstlichen Blutderivate in den Geschmacksrichtungen Tomate, Waldbeere und Himbeere. Die beiden zur Verfügung stehenden Blutpuppen hingegen blieben nahezu unbehelligt.

Irgendwann schien es dann Zeit, den Abend offiziell zu eröffnen. Schon bei der Ankunft durfte sich jeder Ankommende aus einer ganzen Reihe von kleinen Tierfiguren ein Maskottchen für den Abend wählen. Alle Tiere waren mit einer Nummer versehen, es wurde hierbei jedoch noch nicht verraten, was es mit den kleinen Gastgeschenken auf sich hatte, dafür wurde der Rätselparcour eröffnet --und schlußendlich von Leandra und Alara gelöst-- sowie ein Roulettetisch und einige Kartenspiele bereitgestellt. Das brachte ein wenig Lockerheit, auch wenn es einige Gäste verwunderte, dass die Gastgeberin die Spielregeln nicht kannte und die Jetons bei einem Gewinn nach gut Glück an die Gewinner verteilte.

Dafür wurde die Wasserpfeife von Hakim draußen trotz der kalten Frühjahrsnacht gern und ausführlich in Anspruch genommen, bis die Gastgeber die Anwesenden wieder hineinbaten, um zwei kleine Gefallen mittels des Rouletterads und der auf den Maskottchen angebrachten Zahlen zu verlosen. Der Gefallen von Theodor von Hallenstein ging an seinen Clansbruder Hakim, während Nadine zu Kreszt nun Leandra Lilienfein einen kleinen Gefallen schuldet. Danach verschwand Theodor von Hallenstein aus dem Geschehen, ohne sich von den Gästen offiziell verabschiedet zu haben. So verpaßte er auch die Ankunft zweier Nachzügler, nämlich von Friedrich Graf von der Schulenburg und seiner eleganten, wenn auch etwas angenagten Begleiterin. Graf von der Schulenburg brachte dann auch gleich mit seiner steifen Art das Blut von Angelique derartig in Wallung, daß sie sich im Hinterhof des Clubhauses ein heißes Wortgefecht mit Leandra lieferte. Nun muss man hinzufügen, dass sein Auftauchen bei einigen Artgenossen nicht nur Wohlwollen, sondern auch Brechreiz hervorrief.

Erst nach drei Uhr morgens und einigen weiteren Gesprächen endete der Abend. Die Anwesenden machten sich auf den Weg nach Hause oder in die nächste Diskothek. Aristides "Paket" und Leandra jedoch hatten noch einen offiziellen Termin. Sie mußten noch zum Fürsten und die Vorstellung Damien Bannickburns hinter sich bringen -- doch das schien problemlos zu werden. Der Gast ist Brujah und scheint die Regeln zu kennen. Mehr benötigt man in der Regel nicht, um in dieser Domäne zumindest erst einmal Einzug halten zu dürfen. Und siehe da, es klappte.

Ein durchaus entspannter und sehr ruhiger Abend, wie man in lange nicht erlebte und wohl vielleicht auch nicht so schnell wiedererleben wird.
 

Kategorien: Sessionbericht
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