TageBuch20070407

07.04.2007: Oster-Sit-In bei Bea Güldenberg


Verheißungsvoll, verheißungsvoll, was Beate Güldenberg da angekündigt hatte: Ein Nicht-Ostern! Und erstaunlich, was sich da alles versammelte. Zwar keine Werwölfe, Mumien und Geister --wir haben ja keine Halloween-Kostümfete ausgerufen--, aber immerhin die Hälfte der Domänenbevölkerung -- oder was sich dafür hält. Wohl ziemlich früh am Abend schien ein Gast sogar schon wieder gegangen zu sein, Geschäfte und so.

Ich hätte ja gerne geschrieben, daß es ein lockeres, ungezwungenes Treffen in entspannter Atmosphäre bei Rind, Pferd, Lamm und was man so an Mensch mitgebracht hat gewesen wäre. Es war locker (für manche zu locker), okay. Es war ungezwungen, okay. Entspannt war es aber nicht mehr, als Tristan aufgetaucht ist. Vermutlich wäre das alleine kein Problem gewesen, aber die Menge an Vampiren, die so überhaupt nicht auf Kuscheln stehen und denen die zwangsläufige körperliche Nähe eh schon auf den Geist ging, und Tristan waren einfach eine schlechte Kombination -- schlauer waren da zwei Tremere, Luisa Jael Graves und Neshaid Hakim Al-Assam, sowie Damien Bannickburn, die sich relativ bald in die Küche verzogen (komisch, unter Sterblichen entwickeln sich in den Küchen auch immer die interessantesten Dinge), wo sie mehr Platz, Sitzgelegenheiten oberhalb des Bodenniveaus und mehr Kontrolle über die Musikauswahl hatten.

Der zurückgebliebene Rest aus der Gastgeberin und ihren Blutsgeschwistern Tristan und Thorben William Maria Jack, den Malkavian Alara Cunningham und Lyciel Felicitas du Loup, den Gangrel Leandra Feodora Lilienfein und Lex, dem Tremere Theodor von Hallenstein, der Ventrue Baroness Nadine zu Kreszt mußten sich auf den vielleicht 16 Quadratmetern arrangieren, die Bea liebevoll in Erwartung ihrer Gäste vorbereitet hatte -- und mit der Ankunft zweier Gestalten, die man vollkommen objektiv und sachlich richtig als spooky beschreiben kann, Raph und Gab aus der Familie der Gangrel. Denen will man nicht im Dunkeln begegnen.

Ich greife den Ereignissen vorweg, wenn ich sage, daß diese beiden und ihre Bewaffnung wohl Auslöser für Tristans Unentspanntheit waren. Zwischendurch wurden wir alle nochmal mit einer Augenweide in Form einer Toreador belohnt, Medea, frisch aus Amsterdam angekommen, wo sie wohl William Allister-Thorne getroffen haben soll -- warum er ihr den Weg nach Berlin ebnet, kann man nur vermuten, aber im Laufe des Abends fiel nochmal der Name 'Gillette' im Zusammenhang mit ihr. Aristide?! Was sollte er mit ihr zu tun haben?

Die Gästewelle riß einfach nicht ab, es kam dann noch Richard Otto von Trutzfeld, der Sproß des ehemaligen Fürsten von Berlin-Potsdam.

Dies war dann wohl die Ausgangssituation dafür, daß einige Gäste gereizter als üblich waren. Mehr als ein Dutzend Vampire auf knapp 16 Quadratmeter. Zwei wilde Kreaturen, die es gewohnt sind, ihre Bewaffnung am Leib zu haben. Ein junger Brujah, der noch lernen muß, wie man sich Älteren gegenüber benehmen sollte, und daß man ihnen nicht die Hand zerquetscht. Eine ältere wilde Kreatur, die sich das nicht bieten lassen möchte, die unter all den Artgenossen sich eh schon unwohl fühlt. Und eine Klaue. Resultat: ein junger Brujah in Starre, eine Gangrel in Erklärungsnot ('Du, Aristide, ich muß Dir da mal was sagen ...').

Ab da ging\'s wieder. Was die Beseitigung eines Störfaktors so bewirken kann ...

Bitte fortsetzen, ich bin dann ja leider gegangen
 

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