TageBuch20070622

22.06.2007: Ein verregnetes Gespräch


William Allister-Thorne hatte geladen, auf seine gangreltypisch einsilbige Art und Weise, um sich Fragen zu stellen, von denen er wohl über verschlungene Pfade erfahren hatte. Und es gab tatsächlich den einen oder anderen, der diesem Angebot nachkam, auch wenn Juri behauptete, er sei nur aus 'Langeweile' anwesend. Zumindest Dante schien es an ernsthaften Fragen und einem großen Wissensdurst nicht zu mangeln: Man konnte den Jungen tatsächlich häufiger im Gespräch mit seinen beiden Geschwistern im Blute sehen. Die dritte Gangrel des Abends war Leandra Feodora Lilienfein, ohne die dieses Treffen wohl unvollständig geblieben wäre: Wenn ein Gangrel in Berlin lädt, dann kann sie doch nicht fernbleiben, die doch so lange alleine die Stellung des Clanes in Berlin vertreten hat, seit die Freien Gangrel gesammelt die Stadt verließen. Auch Stanislav Pjotronov war anwesend, und er stellte die Fragen, die einigen wohl ebenfalls auf der Zunge lagen: Was passiert in Brandenburg? Warum kriegen die Gangrel das nicht in den Griff? Wie soll man weiter vorgehen? Viktor Gideon Alburn und er waren sehr besorgt über die Antworten, so sehr, daß sie auch gleich mit den Plänen begannen, die beiden schwerstwiegenden Probleme der vampirischen Gesellschaft der Camarilla in Berlin und Brandenburg zu lösen -- trotz der enormen Bevölkerungsexplosion der vergangenen Monate ist die Ausgangslage mehr denn düster, ist ein Großteil der Neuankömmlinge doch wenig vertrauenswürdig.
 

Kategorien: Sessionbericht
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