ViktorAlburn

Viktor Gideon Alburn



"... because some men aren't looking for anything logical, like money
...they can't be bought, bullied, reasoned or negotiated with.
Some men just want to watch the world burn"

- Alfred, A Dark Knight-


Zum Beginn des neuen Zyklus des Mondes lud Luigi Vittorio Lucheni zusammen mit seinem Bruder im Blute Dr. Rudolf Schüssler, wo er den Tod von Viktor Gideon Alburn und die Geburt von Luigi Vittorio Lucheni verkündete. Vielen fiel dieser Namenswechsel schwer, doch einige sehen dahinter mehr als nur die Ablage eines alten und Annahme eines neuen Namens.

Offensichtlich begann ein weiterer Zyklus des Mondes, und einher ging die Wiedergeburt von Viktor Alburn.



Viktor Gideon Alburn kam noch zur Zeit der Herrschaft des ehrenwerten Johann Ludwig Maximilian Dortu nach Berlin-Potsdam. Eigenen Angaben zufolge hatte er zuvor Jahrzehnte lang im Dienste des Brujah-Archonten Julius im Kampf gegen den unheiligen Sabbat gedient. Seit jenen Tagen scheint sich Herr Alburn auf einen längeren Aufenthalt in der Domäne eingestellt zu haben, hat er sich doch zunächst wie selbstverständlich mit dem damaligen Fürsten Maximilian von Salm-Kyrburg gutgestellt und war einer der wenigen Malkavianer, der nur wenig von der Abneigung des Fürsten gegen das Geblüt des Mondes zu spüren bekam. Überhaupt fügt sich der Neuankömmling gut in die Schar der Bürger der Domäne ein und knüpfte alsbald Kontakte, ja gar Freundschaften mit einigen der in Berlin-Potsdam ansässigen Kainiten.

Bald schon war der ursprünglich aus Lousianna stammende Alburn ein integrierter Teil der kainitischen Gesellschaft Belrins und übernahm im Auftrage seines Ancillas Zodiak als bald die politischen Geschäfte der Malkavianer und zog für diese als Ratsherr in den Hohen Rat der Domäne ein. Plötzlich erweckte der Unbekannte auch das Interesse der Älteren der Gesellschaft, was seinen späteren Werdegang nicht unwesentlich beeinflussen sollte.
Durch seine langwährende, vertrauensvolle Arbeit im Namen der Domäne verlieh Fürst von Salm-Kyrburg Viktor letztlich ein Recht, welches er seit langem begehrte, fühlte er doch, dass er nun schon recht lang in den Reihen der Untoten weilte und bei allem Respekt den er sich wo auch immer zu erarbeiten vermochte ein wahrer Gefährte, jemand der ihn zutiefst versteht, fehlte und so war es ihmn gestattet, einen Menschen in die Reihen der Malkavianer aufzunehmen.
Lange suchte er unter den Sterblichen, begierig eine Seele zu finden, die der seinen ebenbürtig war, dieselben Passionen empfand, deren Herz brannte, wie sein Herz brannte. Nacht für Nacht durchkämmte er Berlin und doch fand sich niemand, für den er den Gefallen des Fürsten nutzen wollte. Fast schon hätte er aufgegeben, als er über widrige Umstände des Schicksals Aaron Lynenkamp fand und in tiefer Achtung, Bewunderung und Liebe den Kuss an den jungen Menschen gab. Nach all den Jahrzehnten hatte er eine Seele, die der seinen glich wie sonst nichts auf der Welt, wollte Aaron das vielleicht auch nicht wahrhaben, früher oder später würde er es doch nicht mehr leugnen können. Zu sehr glich sich die Handschrift ihrer Kunst...

Da indes ein Erlass des Fürsten einen jeden Clan aufforderte, einen Champion für die bevorstehende Schlacht gegen den Setiten Maxwell zu benennen und ein Kind aus dem Geblüt zu zeugen, welches einzig und allein als Waffenarm der Camarilla im bevorstehenden Kampf existieren sollte. Viktor war der Champion der Malkavianer und er entschloss sich die ihm zuvor begegnete Elisabeth Winterfeldt in die Dunkelheit zu führen, spürte er doch die Flamme ihrer Leidenschaft, ihren Hass und ihren Zorn, Attribute die in der bevorstehenden Schlacht sicherlich von Nutzen waren. Als Elisa die Kampfhandlungen um Maxwell tatsächlich überlebte (ein Umstand mit dem wirklich niemand gerechnet hatte und doch von ihrem Überlebenswillen und Zorn zeugt), gestattete man Viktor auch dieses Kind zu behalten, so dass seine Linie und damit die Linie Hydes unangefochten die Malkavianer der Domäne dominiert.

Doch die Zeiten sollten sich ändern und mit dem aufkommenden politischen Gegenwind gegen die Salm-Kyrburgsche Regierung entschloss sich Viktor Alburn nach einem strategischen Gespräch mit seinem Großsire Edward Hyde, den Ventrue die Schmach, die sie in der Zeit der Republik und des Hohen Rates über die Malkavianer gebracht hatten, heimzuzahlen. So zumindest erzählen es sich hinter vorgehaltener Hand einiger der Bewohner der Domäne. Dass eventuell die tiefe und vielleicht auch für Viktor einzigartige Freundschaft zu Aristide Gillette als Mitglied der Familie der Gelehrten Grund für diesen Zug war, ahnen indes nur wenige.

Mit der Thronbesteigung HansKohlhases sollten sich auch Alburns Aufgaben innerhalb der Domäne ändern, wurde doch der Hohe Rat kurzerhand abgesetzt. Zum Entsetzen vieler Bürger verzichtete der neue Fürst Kohlhase auch bis auf weiteres darauf, einen neunen Primogensrat einzusetzen. Stattdessen umgab er sich mit seinen beiden Konsulen Arcangelo Diachiami und Lord Edward Noonian Singh und schuf noch ein einziges weiteres Amt, das der Geißel, welche die Domäne an ihren Grenzen bewacht und dafür sorgt, dass nicht gemeldete Kainiten gnadenlos gejagt und vernichtet werden. Und zu eben diesem Scharfrichter bestellte Hans Kohlhase Viktor Alburn vom Clan des Mondes.
(to be continued...)

Lehen


Lichtenberg


Übersicht über das Lehen von LucheniViktor Gideon Alburn hat das Lehen im Zuge seiner Arbeit als Geißel des Fürsten erhalten und es wohl auch an sein alter ego Lucheni weitervererbt.
 

Potsdam


Übersicht über das Lehen von Zodiak, Dr. Schüssler und LucheniZusammen mit Zodiak und Dr. Rudolf Schüssler darf Luigi Vittorio Lucheni seit Frühjahr 2009 über Potsdam herrschen, dem alten Anspruch von Zodiaks vernichteten Erschaffer Haberland. Man sagt, es sei eine Art Vorauszahlung für die zu erwartenden Dienste bei der Lösung der Probleme mit Samuel Fitzpatrick.

Prosa


Fanatisch


Hörst Du ein leichtes Kratzen an der Tür,
Das Stöhnen auf dem Hausflur, das gilt Dir,
Du kannst sicher sein, Dein Schrein bleibt ungehört,
Niemand der uns stört
Stelln sich Deine Nackenhaare hoch,
Wirst mich nie los, ich find Dich doch,
Steht vor Angst auf Deiner Stirn Dir der Schweiß,
Hab ich mein Ziel erreicht.
Verbarrikadier Dich, lass mich bloß nicht an mein Ziel,
Wähl den Notruf, zieh die Polizei mit ins Spiel,
Schreib mit Lippenstift an Dein Fenster SOS,
Hab als Trauma Dich besetzt
Hast keine Vorstellung wie zäh und scharf das brennt,
Das Verzehren und dass Du mich nicht kennst,
Ein Phantom, das vor Sehnsucht zerschmilzt,
Das ist alles, was ich will.
Liebe ist leicht, doch heimlich ist es einfach unerreicht,
Und kein Feuer, keine Kohle kann brennen so heiß,
Ich tanz für Dich
Ich sterb für Dich,
Ich würde alles für Dich tun
Lass mich bloß keinen Millimeter näher,
wir kommen zusammen früher oder später,
Verstoß mich, solang Dir eine starke Sekunde bleibt,
Du kannst kreischen,
Du kannst schreien,
Du kannst Dich nicht befreien
Ich finds wunderbar dass Du mich nicht siehst,
Ich finds wunderbar, dass Du Dich vor mir verkriechst,
Ich genieße unendlich das Gefühl,
Ich begehr Dich fanatisch viel,
Ich denke Dich,
Ich male Dich,
Ich träume Dich,
Ich phantasiere Dich,
Ich liebe Dich,
Ich tanze, sterbe für dich,
Und ich lieb Dich,
Ich lieb Dich,
Ich würde alles für Dich tun.
Alles für dich tun…

<Herbert Grönemeyer, 'Fanatisch'>

Schwärze


Absolute Schwärze. Nichts vermag das Auge zu erkennen. Keine Ausmaße, keine Zeit. Nur ein Gefühl von kalter Taubheit. Keine Orientierung scheint möglich in dieser Dunkelheit. Doch da ist dieses nagende Gefühl in deinem Bauch, diese Kribbeln, das ein befremdliches Gefühl von Unwohlsein auslöst.
Und erst jetzt bemerke ich, dass ich falle, nein gerade zu stürze!
Mit unglaublicher Geschwindkeit scheint mein Körper auf einen einen Punkt tief unten in der Finsternis zu stürzen. Der Luftzug um meine Ohren wird immer stärker, dröhnender pfeift er sein Lied um meinen Kopf. Panik kommt in mir auf. Wo bin ich? Wie bin ich hierher gekommen?

Noch immer falle ich und kein Ende meines Sturzes scheint in Sicht. Mit rudernden Armen versuche ich Halt zu bekommen, nicht vollkommen die Kontrolle über meinen Körper zu verlieren. Mit einem Mal schlägt meine Hand gegen eine steinerne Kante. Fels? Eher kalter Marmor, und plötzlich werde ich gewahr, dass ich wenn ich die Augen stark zusammenkneife dunkles Gestein um mich herum erblicken kann. Eine Höhle?

Immer dröhnender wird der Wind in meinen Ohren, immer stärker der Luftstrom aus der Finsternis unter mir entgegenschlägt. Wind? Habe ich da nicht eher eine geflüsterte Stimme vernommen? Singt der Wind mir nicht Worte? Gehetzt blicke ich mich um, doch der starke Druck der Luft macht es mir fast unmöglich, meinen Kopf zu bewegen. Doch, da war es! Jemand spricht zu mir. Ganz klar Worte, doch das Dröhnen in meinen Ohren macht es so schwer sie zu verstehen!
Immer noch stürze ich und der freie Fall erfüllt mich mit Übelkeit. Taumelnd und Trudelnd schreie ich vor Angst, kollidiere wieder mit den kaum erkenntlichen steinernen Grenzen meines Gefängnises. Schmerz durchflutet meinen Arm, der von dem scharfen Gestein wohl regelrecht aufgeschlitzt wurde und ich schreie weiter. Bald schon presst mir der Druck auf meiner Brust das letzte Bißchen Luft aus meinen Lungen und quetscht mich zusammen, so dass meine Schreie zu einem verzweifelten Grunzen ersticken.
Kein Ende, nur immer schnelleres Fallen, unaufhaltsam dem Herzen der Finsternis zu.

Dann erblicke ich Schemen, geisterhaft und greulich weiße Fetzen von Bildern rauschen an meinen Augen vorbei, Augenblicke nur und doch erkenne ich sie für den Bruchteil einer Sekunde klar und deutlich:
Helene; ihre Augen starr und tot, kein Gefühl, ja nicht mal ein anklagender Blick. Ich versuche zu schreien. Vergeblich. Waren das Worte? Hatte ich nicht etwas gehört? Ich will meine Augen schließen doch auch sie werden vom Wind gehalten. Der Luftzug negelt meine
Augenlider geradezu in meinen Schädel. Blutige Tränen flirren aus meinen Augenrändern, mein Blick verschwimmt während ich als Spielball des Sturms um mich gequält werden.

Käthe, ja, ganz klar Kätes Gesicht und sie spricht, das Bewegen ihrer Lippen kann ich ganz gut erkennen. Was? Was sagst du? Meine Worte werden zu einem Husten im Wind.

Sandra, ihr lockiges Haar wild zerzaust und noch immer glänzend schön. Ihre schönen vollen Lippen, dicke, rote Verlockungen der Lust, Gott, was waren das für Tage in der Auvergne! Diese sündigen Wochen in ihrem kastanienfarbenen Haar, ihr Geruch, ihre Unschuld.

Eva, die liebliche Eva! Du Engel! Du Muse!

Marie, die kleine Marie mit den kecken Sommersprossen und diesem verruchten schwarzen Minirock, gleich hatte sie mein Herz gewonnen.

Irene, du Hohepriesterin im Tempel meines Herzens.....

Immer schneller, immer tiefer. Die Verzweifelung scheint mich zu zerbrechen, mir ist schlecht, ich will schreien, mich übergeben. Alles dreht sich, immer wieder pralle ich gegen den scharfen Stein, schneide mich, ich kann mein Blut riechen und mit jedem Stoss scheine ich noch schneller zu fallen.

Michaela, das eigensinnige Juwel vom Rhein.

Cloé, so kurz und schmerzvoll.

Ich weine, jedoch nicht mehr ob des Windes der mir in die Augen dringt. Die ganze Welt taumelt, bebt und ich weiß, dass das nun das Ende ist.
Ihr Lieben! Was ist nur mit uns geschehen? Ich habe das alles nicht gewollt! Ich bin nicht Herr meiner Selbst! Ich will das alles, Alles wieder gut machen, brülle ich in den Wind und weiß doch, dass es einfach zu spät ist.

Das Ende.
Ich hatte stets geahnt, dass es so oder so ähnlich werden würde und doch war ich vollkommen unvorbereitet. Mein Körper zittert vor Verzweiflung und Kälte, Blut klebt an jeder Stelle meines Körpers, an der das Fallen mir die Haut von den Knochen gezogen hat.
Dann, ganz plötzlich sehe ich das Ende meines Sturzes: Eine schwarze, glatte Ebene aus fein geädertem Marmor, in deren Mitte ein großes Kohlebecken glimmt und Flammen in die Höhe schlagen. Völlig sinnlos all mein Streben! Ach, in den Armen habe ich sie alle verloren!
Das Ende.
Plötzlich bemerke ich eine Bewegung in den Flammen, eine schemenhafte Gestalt. Eine Frau?
Ja, ganz deutlich! Das lange, hochgesteckte Haar, den schlanken Körper in edles Brokat gehüllt, die Hände einen Pfahl hinter ihrem Rücken umschließend. Oh Gott im Himmel, sie ist gefesselt an diesen Pfahl! Sie....brennt!
Der Scheiterhaufen in der Mitte des Kohlebecken rast immer näher auf mich zu. Panisch rudere ich mit den Armen und dann hebt die Frau am Pfahl das Gesicht und vor Schreck erstarre ich als ihre Augen den meinen begegnen: Johanna Jacques-Leandra de Legat. Ihre kalten, klaren Augen bilden einen brutalen Kontrast zu dem Lächeln ihrer Lippen. Johanna! Was in aller Welt..? Die Flammen umspielen sie immer stärker, doch sie scheint die Qual, das Sterben stumm zu erdulen! Johanna! Ich muss etwas tun! Ich muss etwas unternehmen! Gehetzt blicke ich mich um, doch ich muss hilflos zusehen. Johanna! Ich... ich darf sie nicht enttäuschen, mich nicht enttäuschen. Ich....

Dann schlage ich hart auf. Schmerzen brennen sich durch jede Faser meines Körpers, die Bestie in mir schreit, bricht sich ihre Bahn und mein Blick trübt sich. Ich liege starr vor Qualen in den brennenden Kohlen. Qualm, überall Qualm! Ich hebe noch einmal den Kopf und sehe, das mein Aufschlag, den Pfahl wohl umgestossen hat. Johanna? Ich blicke neben mich und erkenne ihren Körper neben mir. Unter unendlich zerrenden Schmerzen hebe ich ihren Oberkörper auf den meinigen und bringe ihr Gesicht vor das meinige. Dieses Lächeln, dieses Funkeln ihrer Augen. Oh süße Qual, oh großer Gott, ich habe die Schöpfung geschaut!

Ich schließe sie fest in meine Arme und ergebe mich den Flamme. Ihr Geruch ist trotz all des Qualms und all der Flammen deutlich wahrnehmbar. Ihre Haut...

Ich schließe meine Augen und erwarte das Ende.
Dunkelheit.

Dann plötzlich ein Brennen in meiner Kehle, meinem Kopf, meinem Herzen.
Mit einem Mal reiße ich entsetzt die Augen auf und schreie, auf kindische Art und Weise unsinnig nach Luft ringend, die Worte, die ich nun endlich verstanden habe: "Vechiaia - é - salva!"

Der Anschlag


Nur zögerlich gelang es Vittorio seinen Blick wieder von der dunklen Holzmaserung seines Schreibtisches zu lösen und seine Gedanken zu ordnen.

Viel war in den letzten Wochen und Monaten passiert. Vielleicht zuviel ... Mit einem Seufzer ließ sich der Malkavianer in seinen komfortablen Lederchefsessel fallen und lehnte sich mit weit hinter den Kopf verschrenkten Armen zurück.

Diener des Ahnsherren Corelli ... Die Umstände hatten es erforderte, die Andeutungen Arcangelos in konkrete Wirklichkeit zu pressen; der Clan brauchte jetzt ein Gegengewicht zu Schüssler, nun da Zodiak endgültig den Schlaf der Alten zu träumen schien. Gewiss, er mochte Rudolf, wie lange waren sie sich nun schon bekannt, nein, Freunde! Doch Schüsslers Spiele, Experimente, wie er sie nannte, durften die Einheit des Blutes nicht gefährden! Eigentlich hätte Rudolf das doch am besten wissen müssen, schließlich ging es um das Erbe ViktorHaberlands, jenes Ahnsherren, dem Dr. Rudolf Schüssler damals die Treue geschworen hatte.

Hoffen wir nur, dass wir die Lage so wieder einigermaßen in den Griff bekommen, ging es Vittorio durch den Kopf. Mit Rudolf und ihm als Ancillae würden sich die Bestrebungen des Mondes vielleicht weiter binden und ein Zerbrechen der fragilen Oberfläche der Friedfertigkeit verhindern lassen.

Und doch: Man hatte versucht, seinen geliebten Sohn Aaron schlecht zu machen; ja mehr noch, wäre Aaron nicht durch puren Zufall an jenem schicksalhaften Abend, an dem er eigentlich sein Kommen zugesagt hatte, in letzter Sekunde doch nicht erschienen, so hätte ihn Angelique de Bonvallé, blind vor Wut ob des angeblich von Aaron geschriebenen Tagebuchs womöglich getötet. Für Vittorio stand es völlig außer Frage, dass Aaron ein solches Machwerk stümperhafter Qualität niemals fabriziert hätte und erst recht nicht so dumm gewesen wäre, es zu verlieren. Nein, vielmehr schien es sich um einen gezielten Anschlag gegen das Leben seines Aaron gehandelt zu haben und wer auch immer dafür verantwortlich war, wird dafür bezahlen müssen.

Vittorio streckte sich nocheinmal und ließ sich sodann wieder nach vorne fallen. Er griff zu dem Brief, der auf seinem Schreibtisch lag. Aarons Worte beschäftigten ihn noch immer. Zwar konnte sich Vittorio nur zu gut vorstellen, dass Aaron seine Schwester für die Geschehnisse veranwortlich gemacht haben wollen würde, doch erschien Vittorio die Art und Weise, auf die der Anschlag durchgeführt wurde nicht der Handschrift Elisas zu entsprechen.
 

Kategorien: Charakter, Malkavian, Camarilla
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Comment by Nicolas Weinhold
2006-08-25 15:32:36
Was is denn mit dem streng geheimen OT Tagebuch? Jetz bin ich ooch neugierig
2006-08-25 22:30:51
na, ich vermute, er will das nutzen, um sich notizen zu machen und sich nicht alles merken zu müssen -- nicht die dümmste idee. außerdem kann sich ja auch jeder eine solche seite anlegen; man sollte nur nicht vergessen, den zugriff entsprechend anzupassen: READ eigener Nutzername SpielleitungsACL WRITE und COMMENT ebenso.