VorstellungenTremerekoordination

Vorstellungen der Tremerekoordination


Bestimmt werden sich für den ein oder anderen viele Dinge wiederholen, aber der Vollständigkeit halber sollen alle wichtigen Punkte Erwähnung finden - dann sind alle auf dem gleichen Informationsstand und der Abgleich läuft besser.

Trotz allem hilft diese Zusammenstellung nicht über eine nähere Lektüre von einschlägiger World of Darkness-Literatur hinweg. Alles niederzuschreiben wäre zu viel Aufwand, aber die Basics werden (hoffentlich) abgedeckt. Auf der anderen Seite muss zur World of Darkness-Literatur gesagt werden: Nicht alle Inhalte sind im Live-Spiel sinnvoll zu integrieren, daher gibt es definitive Abweichungen.

Wenn jemand - gerade weil die "Vampire - The Masquerade" Literatur im Handel nicht mehr erhältlich ist - Probleme hat, sich Hintergrundmaterial zu besorgen, der wende sich bitte an seine SLen oder mich. An solchen Dingen soll es nicht scheitern.

Allgemeines zu Haus und Clan Tremere


Haus und Clan Tremere ist "anders" als die anderen Clans.

Hierfür gibt es mehrere Gründe, die sich in dieser Form bei keinem anderen Clan finden lassen: Diese "Eigenheiten" begründen die Struktur, das Denken und das Handeln des Clans - hierauf fußt nahezu alles.

Die genaue Struktur und Funktionsweise des Clans soll an dieser Stelle nicht umfassend beschrieben werden (hierfür sei an das Clansbuch verwiesen), daher folgen lediglich einige wichtige Stichpunkte:
Einige speziellere Punkte werden weiter unten einzeln abgehandelt, für den Rest s. Clansbuch.

Des Weiteren gibt es noch einige wichtige Abweichungen vom Clansbuch, die der Vollständigkeit halber erwähnt werden sollen:

Haus und Clan spielen


Jedem Tremere-Spieler sollte bewusst sein, dass er sich mit der Wahl dieses Clans für einen sehr eigenen, einzigartigen Clan entschieden hat, der sich sicherlich anders spielt als die anderen Clans.

Außerdem gehen mit dem Tremere-Spiel gewisse Anforderungen an den Spieler einher, über die er sich bewusst sein sollte. Z.B. sollte ein Tremere-Spieler in der Lage sein, sich in eine Rangordnung einzufinden, mit seinen Kollegen an einem Strang zu ziehen, regelmäßigen Austausch mit seinen Mitspielern zu betreiben, auf liberale und / oder exotische Charakter-Konzepte zu verzichten usw. usf. - ansonsten wird einem dieser Clan kaum Spielspaß und -bereicherung sein. Wenn man jedoch explizit Lust auf diese Grundlagen hat, kann man mit diesem Clan enorm viel Freude erfahren.

Bedingt durch die besondere Organisation des Clans trägt jeder Tremere-Spieler (s)einen Teil der Verantwortung für das Gesamt-HuC-Spiel mit! Bei keinem anderen Clan wird ein Fehltritt eines einzelnen Mitgliedes in der Öffentlichkeit derartige Folgen für den gesamten Clan haben wie bei HuC! Die Handlung eines einzelnen Tremeres kann im Zweifelsfalle großen Einfluss auf den ganzen Clan haben - positiv oder (leider meistens) negativ.

Eine Begründung hierfür ist, dass Haus und Clan Tremere generell mit äußerst wachen Augen der anderen bedacht wird, denn HuC kann Dinge, die kein anderer kann - dies säht Misstrauen. Viele IT-Persönlichkeiten pflegen eine "vorsichtige" Abneigung gegen HuC, sie warten in gewisser Weise nur darauf, dass HuC einen Fehler begeht. Dadurch, dass HuC im Normalen darauf bedacht ist, wie eine Einheit aufzutreten, wird in solch einem Falle gerade diese "Norm" dem Clan unter Umständen zum Verhängnis. Ggf. geht dann ein wichtiges Detail, dass es z.B. Tremere X.Y. aus Z. war, der *das* getan hat, sehr schnell in der überregionalen Gerüchte-Küche unter und es wird nur noch HuC gesamt als Delinquent, Verräter o.ä. gesehen.

Diese Verantwortung darf daher niemals außer Acht gelassen werden, von keinem. In gewisser Weise schützt die Befehlskette zwar vor zu großen Fehltritten, aber trotz allem sind sie nicht vollends auszuschließen. Vorsicht also!

Das interne wie externe Verhalten von HuC wird weiter unten separat abgehandelt.

Codex Tremere


Der "Codex Tremere" fasst die elementaren Gesetze und Auflagen innerhalb des Clans zusammen. Er ist als Eid verfasst, den jeder junge Tremere bei seiner Erschaffung rezitieren muss. Vermutlich ist der Codex ähnlich alt, wie Haus und Clan selbst. Die Inhalte dieses Codex sind gleichzeitig Grundlage der internen Rechtsprechung, sollte es zu Verfehlungen kommen.

Jeder Tremere kennt den Codex. Jeder Tremere hat auf diesen Codex einen Eid geschworen.
D.h. der Codex Tremere ist Pflichtlektüre für jeden Tremere-Spieler --> siehe Clanbuch Tremere!

Nach außen hin ist der Codex als absolut geheim zu betrachten. Es wird nur wenige Nicht-Tremere geben, die überhaupt von der Existenz desselben wissen und wenn dies so ist, werden diese Personen kaum eine nähere Vorstellung von seinem Inhalt haben.

Neben dem Codex Tremere gibt es laut Clansbuch noch (regionale und / oder Präzedenz-) Erweiterungen, die den sogenannten "Peripheren Codex" stellen - diese Inhalte sind für unser Spiel nicht von Bedeutung, bzw. müssen vor einer Anwendung abgeklärt werden.

Verhalten, Haltung und Konflikte (intern / extern)


Tremere sollten grundsätzlich ein gemäßigtes, diskretes Verhalten an den Tag legen - intern wie auch extern. Das ist der Standard.

Intern


Innerhalb des Clans geben der Codex und das Rängesystem eine straffe Hierarchie vor und verlangen Respekt gegenüber den Clanskollegen, vor allem in Richtung "oben". Allerdings wird ein Tremere, solange es keinen Grund gibt, dieses nicht einzuhalten, sich auch nach "unten" adäquat verhalten.

Haus und Clan stellt eine Gemeinschaft dar, die zwar klar strukturiert ist, aber schließlich auf einander aufgebaut ist - die Struktur des Clans würde unter gegenseitigem Mord- und Totschlag zusammenfallen. Daher wird (zu) auffälliges internes Verhalten sicherlich nagativ anstoßen und geahndet werden!

Auf der anderen Seite kann es selbstverständlich Rangeleien und Unstimmigkeiten zwischen Tremere-Kollegen geben, keine Frage. Ein gewisses Maß wird hierbei jedoch nur ungern von einem der beiden oder mehr Kontrahenten gebrochen werden wollen, allein ob der Kenntnis drohender Abmahnungen und Strafen.

Wenn es solche Konflikte gibt, finden sie eher "hinterrücks" statt - etwa bei dem betreff. Kollegen jegliche Fehler beobachten und diese zum rechten Zeitpunkt an den Vorgesetzen weiterleiten, in der Hoffnung, dass dadurch die Position des Gegners geschwächt wird. Es sei jedoch davor gewarnt, denn ggf. fällt gar dieses Verhalten negativ auf, im Sinne von "zu sehr herumschnüffeln und auf Schädigung bedacht" - geschicktes Handeln ist gefragt.

Letztenendes unterliegen interne Unebenheiten der allgemeinen Situation, dem Gegenstand des Anstoßes, den beteiligten Persönlichkeiten und deren Charakterzügen und schließlich der Bewertung des zuständigen Gildehaus-Vorsitzenden.

Offene Konflikte ergeben sich selten und würden äußerst schnell beendet werden - notfalls mit aller Härte.

Generell sollte jeder Tremere hinreichend indoktriniert worden sein, dass ein Instabilität verursachendes Verhalten nicht statthaft ist und ggf. nicht nur einzelnen Tremeren schadet, sondern dem Clan an sich. Außerdem stehen sowohl Codex als auch 1er-Blutband Pate, dass ein Tremere weiß, wo sich der rechte Weg befindet.

Der persönliche Umgang zwischen Tremeren ist eine knifflige Angelegenheit. Der Clan ist darauf bedacht, die Bildung von zu engen Bindungen zu unterbinden, bzw. von vornherein auszuschließen: Adepten werden nicht von ihrem Sire ausgebildet, werden verschiedenen Mentoren zugeordnet, werden zwischen Gildehäusern verschifft usw. - "Seilschaften" innerhalb des Clans, die sich durch eine langjährige gleiche Konstellation und dadurch bedingter (zu großer) Vertrautheit bilden könnten, würden das Gefüge des Clans verschieben und letztlich die Hierarchie gefährden. Somit ist dies ausdrücklich unerwünscht.

Auf der anderen Seite ist eine ordentliche Arbeitsbasis inklusive einer angemessenen Arbeitsathmosphäre Grundlage für das Funktionieren der Abläufe im Inneren.

HuC muss also einen Scheideweg bestreiten, der a) ein leistungsförderliches Umfeld schafft und b) einer internen Gefährdung vorbeugt. Aus dieser Überlegung heraus begründet sich die auch im internen vertretene Position des diskreten, respektvollen Umganges.

Wirkliche Vertrautheit ist demnach nur selten anzutreffen, viel mehr herrscht ein sachlich-kollegiales Klima, insbesondere auf den unteren Rängen, nach oben natürlich ein respektvolles und untergebenes Verhalten.

Haus und Clan nutzt in aller Regel "Sie" + Nachname - auch intern. Ausnahmen sind möglich, sind aber selten und werden ggf. auch nicht zwingend offen zur Schau gestellt, um nicht argwöhnische Blicke auf sich zu lenken.

Des Weiteren zählt im Inneren natürlich einzig und allein der Tremere-Status, nicht der Camarilla-Status jedes einzelnen. Gerade weil sich jegliche Befugnisse und Weisungen auf die Dienstgrade beziehen, ist es auch zwingend Sitte, sich bei jeder Vorstellung, schriftlichem Austausch usw. mit dem Namen, dem internen Rang und dem derzeitigen Heimat-Gildehaus zu offenbaren.

Extern


Standard 1: Haus und Clan präsentiert sich als Einheit.
Standard 2: In der Öffentlichkeit tritt Haus und Clan seriös, diskret und höflich auf.

Die Camarilla ist die definitive "Heimat" von Haus und Clan Tremere. In dieser Sekte ist Haus und Clan über Jahrhunderte hinweg von einer sehr randständigen (Außenseiter-) Position zu einem wohl-etablierten, anerkannten Clan aufgestiegen - HuC ist Patrizier-Clan. Ohne die Camarilla wäre HuC vermutlich nicht in der heutigen Position, was im Umkehrschluss bedeutet, dass diese Sekte absolut stützenswert ist, möchte Haus und Clan diese Stellung weiterhin bewahren und die Errungenschaften konservieren, weiter ausbauen. Außerdem sind die Grundsätze der Camarilla viel passender für das System und die Ordnung des Clans als die Grundzüge anderer Gruppierungen.

So steht HuC für die Camarilla ein und wird sich stets für eine stabile und zielsichere Politik in derselben bemühen.

Haus und Clan arbeitet nach dem Prinzip: Wir haben eine wohl-situierte Stellung, die wir erhalten möchten, wir stützen Parteien, die unsere Unterstützung verdient haben, bzw. die, bei denen es für unsere Position lukrativ erscheint und wir werden gewiss nicht derjenige sein, der Unstimmigkeiten initial verursacht.

Feindseligkeiten explizit zu provozieren, sollte nach Möglichkeit umgangen werden, bzw. wenn, gut begründet werden können.

Natürlich muss HuC / ein Tremere nicht auf Zwang "Gut Freund" mit jedem sein. Bekannte Unebenheiten werden jedoch i.d.R. nicht durch Haus und Clan vorangetrieben, aufgebaut und zur Zuspitzung gebracht, sondern eher mit abwartender diplomatischer Distanz betrachtet, allerdings in strikter Beobachtung und Rücksprache mit den Vorgesetzten. Bei definitiv nicht mehr tragbarem Verhalten anderer gegenüber HuC gesamt oder einzelnen Mitgliedern wird mit der Führung eine "Lösung" ersonnen und angesetzt.

Treten wirklich ernsthafte Unstimmigkeiten auf, ist höchste Alarmbereitschaft gegeben. Haus und Clan mag es nicht, wenn seine Position und / oder einzelne Mitglieder angegangen werden - und schon gar nicht, wenn dies ohne definitiven Grund stattfindet. Soetwas lässt sich HuC nicht gefallen. Der Clan vertritt in diesem Fall seine Mitglieder und wird sich dafür einsetzen, die Angelegenheit zu klären. Einer für alle, alle für einen.

Es gibt mehr oder minder das ungeschriebene Gesetz, dass wenn man sich mit einem Tremere anlegt, man sich mit dem Clan anlegt, bzw. sollte man einen einzelnen Tremere direkt bedrängen, der Clan dieses erfährt und sich der Sache annimmt - was nicht sonderlich schön sein dürfte für den externen Querulanten.

Wie solch eine Klärung aussieht, hängt von verschiedenen internen wie externen Faktoren und der allgemeinen Situation ab. Grob gibt es 2 Wege: Politisch-diplomatisch <--> brachial-unnachgiebig.

Der diplomatische Weg zielt darauf ab, die Angelegenheit relativ friedlich und "höflich" aus der Welt zu räumen. I.d.R. bleiben hierbei gute Möglichkeiten des Gefallen-Handels offen, da man ja großzügig "Verständnis" und "Entgegenkommen" gezeigt hat, was man in Rechnung stellen kann.

Der strikte Weg geht wesentlich direkter und "unfreundlicher" zur Sache. Hier stehen nicht mehr primär eine verbale Klärung und ggf. Gefallens-Schulden im Vordergrund, sondern das (öffentliche oder private) Demonstrieren von Macht, bzw. der Message "So nicht!!!". Die Wahl der Mittel ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Im härtesten Fall wird HuC einen Abgriff ohne Kompromiss durchführen. Bei weniger härteren Begebenheiten evtl. eine ausreichende Blutmenge als Unterpfand einfordern o.ä. - es gibt unzählige Möglichkeiten.

Welcher Weg beschritten wird und ob eine Klärung zeitnah, öffentlich oder im Untergrund herbeigeführt wird, ist je nach Situation zu entscheiden. Fakt ist, dass solche Belange überlegt und in Hinblick auf weitere Möglichkeiten, konsekutive Probleme und sekundäre Optionen beschlossen werden. Außerdem regelt dies der Clan, Alleingänge sind nicht erwünscht - also: Rücksprache mit Vorgesetzten halten!

Des Weiteren hat es Haus und Clan "nicht nötig", sich bei irgendjemandem "anbiedern" zu müssen, dies wird nicht gern gesehen. Natürlich bietet HuC seine Unterstützung an, aber dies geschieht in sachlicher Form. D.h., Phrasen wie "Dürfte ich Ihnen in dieser Angelegenheit meine Hilfe anbieten ... bla-sülz ... es wäre mir eine Freude und Ehre und überhaupt ..." sind nicht standesgemäß. Man zieht Formulierungen wie "Gern biete ich Ihnen meine Unterstützung an ... melden Sie sich, falls es etwas gibt, was ich für Sie eruieren kann." vor.

Wenn es Belange gibt, die ganz offensichtlich in der betreff. Domäne in falsche Hände und Zuständigkeiten gelangen (z.B. magisches Fundstück zu einem Brujah), dann hakt HuC auch einmal etwas "nachdrücklicher" nach bei der Domänen-Führung und versucht, diesen Misstand mit Hinweis auf die damit verbundenen Gefahren zu beheben.

Im politischen Umgang sei im Übrigen davor gewarnt, Gespräche, Forderungen, Zugeständnisse etc. im "Namen von Haus und Clan" zu tätigen! Dieses Recht fällt gerade mal (je nach Gegenstand) der örtlichen Tremere-Führung zu, sprich dem Regent. Bei übergreifenden Themen liegt dieses Recht indes sogar einzig bei der überregionalen Führung, dem Lord.

Wenn sich ein Adept in solchen Unterredungen befindet - ohne dass bis dahin eine Rücksprache und klare Arbeitsanweisung mit seinem Regenten stattgefunden hat - so sollten ggf. positive, in Aussicht stellende Formulierungen gewählt werden, jedoch keine definitiven Zusagen - und schon gar keine, die "Haus und Clan" umfassen. Das, was öffentlich in solch einem Falle auch für alle anderen jüngeren Kainiten gilt ("Ich werde Ihr Anliegen gern mit meinem Primogen, bzw. Ahnen besprechen..."), kann auch HuC gut als Platzhalter und Zeitgewinn dienen.

Worst Case: Es besteht eine überaus dringliche Angelegenheit, die ad hoc binnen Minuten entschieden werden muss und der entsprechende Spieler des IT-Vorgesetzten ist OT nicht zugegen --> Hier muss der rangniedere Tremere tatsächlich selbst eine Entscheidung fällen. Diese sollte er nach gründlicher Überprüfung der Optionen treffen, denn im Zweifelsfalle muss er die getroffene Entscheidung intern verantworten! Zumindest, wenn es keinen guten Ausgang nimmt, wenn sich etwas positives für HuC ergibt, gibt es ggf. sogar Lob.

Neben diesen Statuten ist festzuhalten, dass die internen Ränge von HuC nicht an die Öffentlichkeit getragen werden. Hier spielen nur die externen Ränge eine Rolle - dies fällt nicht immer leicht, ist aber zwingend zu berücksichtigen.

Thaumaturgie


Die Thaumaturgie ist das Steckenpferd von HuC, sie macht HuC einzigartig. Auf diese Fähigkeit wird daher ein besonderes Augenmerk gelegt und sie wird außerordentlich gut behütet.

Gerade weil diese Fähigkeit derart abgeschottet wird vor dem Einblick Dritter, findet sich hierin auch einer der Hauptgründe für die "landläufige" Vorsicht gegenüber Haus und Clan Tremere. Niemand Externes kann das Potential dieser Disziplin einschätzen, dies schürt Respekt und Abstand, bzw. erhebt HuC in eine besondere Position. Die Unsicherheit der Anderen ist für die Stellung von HuC also förderlich, sogar notwendig!

Fallen bei irgendeinem Kainiten Spuren von Magie in der Aura oder Gegenstände mit einer magischen Abstrahlung auf, ist dieses sofort an den Clan zu melden! In der Regel ist HuC bemüht, Clansfremde mit magischen Fähigkeiten "auszusondern".

Konkrete Fakten über diese Disziplin unterstehen der absoluten Geheimhaltung! Außerdem ist die Weitergabe dieser Disziplin an Nicht-Tremere strengstens untersagt!

Der Umgang mit Thaumaturgie in der Öffentlichkeit ist heikel -- sowohl im Gespräch, als auch in der Anwendung. Grundsätzlich muss bedacht werden, dass die "Mystik" um diese Disziplin aufrechterhalten wird -- siehe oben.

Thaumaturgie in der Konversation


Es lässt sich für keinen Tremere umgehen, dermaleinst in ein Gespräch mit Clansfremden (Anfrage, Nachfrage, Gerüchte ...) verwickelt zu werden, in dem Thaumaturgie zur Sprache kommt. In diesen Fällen dürfen auf der einen Seite keine definitiven Informationen offenbart werden, auf der anderen Seite darf auch nicht der definitive Eindruck entstehen, man würde den Gesprächsteilnehmern einen Bären aufbinden wollen -- dies wäre ebenfalls nicht förderlich für HuC.

Empfehlenswert ist, sich vorab einige "Standard-Brocken" an obskurem Wissen zurechtzulegen, damit man möglichst sachlich und "kompetent" einige Ausweich-Antworten bieten kann ohne groß ins Schwitzen zu geraten. Hierin sind vorzugsweise Themen zu wählen, die "seriös" erscheinen (z.B. verschiedene Energie-Systeme ansprechen und sich über deren Gefahren äußern), denn Themen, die "esoterisch-durchgeknallt" klingen (z.B. Schwingungen, die man beim Mondschein auffängt). Generell sollte man sich bemühen, den Gesprächspartner elegant auf andere Themenschwerpunkte umzulenken.

Werden definitive Zeitangaben erfragt (z.B. durch einen Fürsten wg. Blutuntersuchungen), so wird stets ein wesentlich längerer Zeitraum als der in Wahrheit nötige angegeben! Faustregel: Untersuchungsmaterial wird eingereicht -- und frühestens im Laufe der folgenden Nacht werden erste Ergebnisse erwartet. (Im erklärten IT-Eilfall Rücksprache mit Clan suchen.)

Natürlich muss HuC auch "promotion" betreiben und in einigen Situationen Belange der Thaumaturgie und / oder Lösungs-Möglichkeiten einer Domänenführung o.ä. in Aussicht stellen. Dies sollte aber immer unter oben genannten Gesichtpunkten eruiert und vage gehalten werden.

Thaumaturgie in der Anwendung


Die öffentliche Anwendung von Thaumaturgie sollte unter soweit machbarem Ausschluss derselben stattfinden. Begründbar ist dies ggf. durch die Gefährlichkeit der Tätigkeit oder die Anforderung hoher Konzentration.

Wenn sich keine absolute Separation von Zuschauern herstellen lässt, sorgt man für ordentliches "Tam-Tam", um die wahren Abläufe zu verbergen. Auch hierbei gilt: Die wahren Zeitspannen haben niemanden zu interessieren. Ggf. spinnt man ein ausgiebiges Magie-Gefasel um einen Prozess, der eigentlich in wenigen Minuten durchführbar wäre. Ebensolches gilt für evtl. notwendige Komponenten, sie sollten in einem Allerlei an "Schein-Ingredienzien" untergehen.

Schlussendlich noch einige Worte zum Darstellen von Magie im Live: Hier kommt es vor allem darauf an, dass man es "irgendwie" darstellt. Nach Möglichkeit so, dass für alle beteiligten Spieler klar ersichtlich ist, dass gerade "Tam-Tam" gemacht wird. Hierfür einen allgemein-gültigen Ablauf zu definieren, ist eher spiel-hinderlich, denn -förderlich. Insofern soll jeder Spieler selbst ein Konzept erstellen, welches er quasi als "Markenzeichen" seines Tremeres etablieren kann.

Als Anregung können die alt-bekannten Mehlkreise (IT ist es vermutlich kein Mehl), Pyromaterial und Bengal-Feuer, Räucherwerk, Kunstblut, exotische Ingredienzien usw. gelten. Gut wirkt auch immer eine antike Sprache wie Latein oder Griechisch, im Zweifelsfalle auch Fantasy-Sprachen, die niemand genau zuordnen kann. Der tatsächliche Inhalt des Magie-Gefasels ist eigentlich unrelevant, Hauptsache es macht was her, baut Mystik auf.

Dresscode


Es gibt ihn.

Mitglieder von Haus und Clan Tremere kleiden sich ihrem Status gemäß (Patrizier-Clan) in einem adäquaten Stil -- gute Garderobe ist Standard.

Ob die "gute Garderobe" nun ein Anzug, Gehrock oder ein schlichtes, elegantes Kleid ist, sei jedem frei gestellt. Natürlich kann es --je nach dem, aus welcher Epoche der Charakter stammt und wie anachronistisch derselbe veranlagt ist-- bei dieser Bekleidungsnorm verschiedene "Zeitalter" geben.

Wichtig: Haus und Clan tritt nicht pompös auf. Das ist nicht ihr Ding. Sie sind korrekt, sachlich und akkurat gekleidet, aber nicht aufgedonnert.

Für spezielle Anlässe (Vernissage, Ball o.ä.) kann die Richtlinie nach oben aufgedehnt werden -- aber auch in solchen Situationen wird Haus und Clan darauf bedacht sein, nach wie vor "passend" zu wirken und nicht "übertrieben".

Es mag Ausnahmen von der Bekleidungsnorm geben -- aber diese sollten definitiven Seltenheitscharakter haben und in einem besonderen Charakterhintergrund begründet und verankert sein.

I.d.R. ist schwarz vorherrschender Farbton bei HuC -- anthrazit, grau, nadelstreifen usw. finden sich häufiger bei anderen Clans, gehen aber ggf. auch für Tremere.

Spezial-Outfits, z.B. eine Magier-Robe, können situativ (Ritual geplant usw.) angemessen sein. Bitte jedoch die Maskerade bedenken.

Einstellung zur Menschlichkeit


Haus und Clan sind die Bösen: Ja und Nein.

Davon abgesehen, dass sowieso jeder Vampir in seinem Innersten etwas "böses" trägt, ist nicht jeder Tremere automatisch ultra-böse.

Es gibt Tremere, die durch ihre Forschungsarbeiten sehr nah an der Grenze des für Menschen Vorstellbaren arbeiten. Diese Charaktere befinden sich sicher in den unteren Segmenten der Menschlichkeit.

Aber auf der anderen Seite muss sich nicht gleich jeder Tremere voller Eifer in diese Fachbereiche stürzen, so dass es durchaus auch mittlere Werte gibt. Überdies ist wohl die "Blütezeit" der verwerflichsten und unmoralischten Forschungen und Experimente im Mittelalter anzusiedeln (neben einigen punktuellen "Nachwehen", wie z.B. die NS-Zeit), ob es in der heutigen Zeit noch viele aktive Vertreter dieser Fachgebiete gibt, ist zweifelhaft. Die Anforderungslage an den Clan hat sich über die Jahrhunderte verändert, mehr und mehr forderte der politische Aufstieg des Clans intensive Arbeiten gänzlich anderer Natur. Daneben ist noch zu berücksichtigen, dass es unzählige Fachbereiche der Naturwissenschaft, Thaumaturgie und inzwischen sogar der Technik gibt -- nicht jeder Tremere ist in ständigem Kontakt mit den "bösen" Abläufen.

Somit ist es nicht ganz einfach, die Frage nach dem "Mainstream der Menschlichkeit" zu beantworten. Als absolut normal können Werte der mittleren Stufen (5 -- 6) gelten, zusätzlich wird / kann es einige Vertreter der unteren Stufen geben. Was jedoch definitiv als unmöglich angesehen werden kann, sind (dauerhafte) Menschlichkeitsstufen über die Mitte hinaus. Lediglich bei sehr jungen Tremeren oder sehr speziellen Konzepten (die aber nicht vorkommen sollten) kann es hohe Menschlichkeiten geben -- es ist aber davon auszugehen, dass diese Charaktere abfallen, sobald sie einen längeren Zeitraum Studien betreiben, die Geschichte und Funktionsweise des Clans kennenlernen, mit Thaumaturgie hantieren usw. usf., über kurz oder lang wird sich die Menschlichkeit abhärten.

Die allgemeine Einstellung des Clans gegenüber "moralischen" Fragen, wird man nur schwerlich umfassend definieren können. Der Clan behält in der Regel seine Sachlichkeit und Distanz auch auf diesen Gebieten bei. Wirkliche moralische Prinzipien sind also nicht vordergründig (bei welchem Kainiten sind sie das schon?), sondern viel mehr der Codex, die Position des Clans und dessen Errungenschaften.

Verbildlicht bedeutet dies, dass z.B. Opfer, sollten sie notwendig sein und einem bestimmten für HuC positiven Ziel / Zweck dienlich sein, ohne Zögern eingegangen werden. Auf der anderen Seite ist diese pragmatische Einstellung nicht misszuinterpretieren, dass überflüssige, vermeidbare Schäden und / oder Opfer bewusst herbeigeführt werden -- warum, wenn es keinen Nutzen bringt. Haus und Clan wird also Schäden nicht grundlos absichtlich verursachen, geschweige denn in irgendeiner Form "zelebrieren".

Sachlich-neutrale Distanz im Sinne von Pragmatik ist Grundlage.

Degradierungen und Strafen


Tremere organisieren sich nicht ohne Grund über einen Codex, eine klar geregelte Hierarchie und letzten Endes über den 1. Schritt eines Blutbandes an den Inneren Rat, "Unfreiwillige Selbstkontrolle" könnte man dazu sagen -- die Arbeitsweise von HuC fußt auf Struktur und Befehlsketten.

Wenn's hierin mal nicht so läuft, wie es laufen sollte, gibt es früher oder später Konsequenzen.

Je nach Schweregrad des Vergehens stehen erst einmal Verwarnungen an. Sollten diese nicht zu dem erwünschten Ziel oder zur Besserung führen, werden ernstere Konsequenzen eingeleitet.

Bestimmte Vergehen sind per se als "schwer" zu betrachten und ziehen ebensolche Konsequenzen sofort und ohne Vor- oder Verwarnung nach sich.

Leichte bis mittlere Vergehen können sein:
Schwere Vergehen können sein:
Bruch der Traditionen der Camarilla (+ sich durch Externe dabei erwischen lassen, dann gibt's nämlich was zu glätten)

Mögliche Bestrafungen -- verschiedene Schweregrade (Reihenfolge in etwa aufsteigend, jedoch nicht zwingend):
Sicherlich kann man sich noch so einige andere Möglichkeiten der Bestrafung ausdenken -- eigentlich ist alles Erdenkliche umsetzbar. Ob eine Bestrafung überhaupt "rechtens" ist, bleibt auch ab und an eine offene Frage. Die Hierarchie lässt natürlich einen gewissen Missbrauchs-Spielraum frei. Auf der anderen Seite können sich die Vorgesetzten aber auch nicht jegliche Willkür erlauben, denn auch sie sind im Zweifelsfalle einer übergeordneten Stufe Rechenschaft schuldig. Und es können ggf. unangenehme Fragen aufkommen.

Hierunter fällt wohl auch der Punkt, dass (zumindest nach Tremere-Clanbuch) ein Regent erlaubt ist, einen Adepten ohne jegliche Nennung von Gründen zu vernichten. Aber wie gesagt, es wird auf jeden Fall Fragen zu solch einem Adepten-Dahinscheiden geben ... man überlegt also auch als Schiedsinstanz lieber zweimal, welche Strafe wirklich angemessen und auch notwendig, vor allem aber im Notfalle auch "verfechtbar" ist.

Strafen sind generell kombinierbar. Außerdem unterliegen sie ggf. regionalen Schwankungen: Der Regent im Gildehaus A ist vielleicht lockerer eingestellt gegenüber kleineren Vergehen, als der Regent im Gildehaus Z. Bei gröberen Vergehen wird sich die Bestrafung jedoch kaum / nicht regional unterscheiden.

Außerdem wird sich die Toleranz dessen, was "mit Augen zu" noch gerade durchgeht, vermindern, je öfter der betreffende Tremere bereits ins Fehlverhalten-Augenmerk geraten ist.

Und dann gibt es natürlich noch die Parole: "Lass Dich nicht erwischen!" -- selbstverständlich kann sich ein Tremere eine ganze Menge erlauben, wenn er dies gut zu verbergen weiß. Aber das Risiko, bei solchen Machenschaften doch dermaleinst ins unerwünschte Rampenlicht zu geraten, ist ständig gegeben, früher oder später wird man vermutlich Probleme in Kauf nehmen müssen. Und dann "Gnade ihm Gott!" oder so ähnlich.

Dennoch: No risk, no fun -- das strikte Einhalten der Statuten, das leichte Aufdehnen oder gar das dreisteste Brechen derselben unterliegt jedem Charakter selbst! Trotz allem sollte man aber nicht aus den Augen verlieren, dass jeder Tremere einer langjährigen Kontrolle unterstand und untersteht -- wirkliche Abweichler sind eine Ausnahme!

Überdies steht dem "Tremere-Freigeist" stets ein wirkliches Problem entgegen: Der 1. Schritt zum Blutsband an die Clansführung -- dies muss jeder Tremere-Spieler im Hinterkopf haben. Im Zweifelsfalle "kann" ein Tremere gar nicht anders als seiner Obrigkeit zu Befehl zu sein.

Beförderungen


Beförderungen sind ein ganz elemantarer Teil der Struktur des Clans. Köpfe, die etwas geleistet haben, werden belohnt -- dies soll Lob und Motivation für den betreffenden Tremere gleichermaßen darstellen, soll ihn anspornen, sich weiter auf dem bisher für "gut" befundenem Weg voranzuarbeiten. In gewisser Weise ist eine erhaltene Beförderung somit die Quittierung dessen, dass in den übergeordneten Stufen Zufriedenheit über die eigenen Arbeiten oder Errungenschaften besteht.

Für andere Tremere kann die Beförderung eines Kollegen natürlich auch eine Motivation sein, sich mehr zu bemühen -- oder Frustration bringen. Das liegt ganz an der Situation und an den beteiligten Persönlichkeiten.

Auf der anderen Seite bringt eine Beförderung auch mehr Verantwortung mit sich -- und damit auch unweigerlich weniger "Gutmütigkeit" bei festgestelltem Versagen! Wenn ein Adept 2 sein Lernpensum nicht zeitgemäß erreicht, wird dem sicher wohlwollender nachgegangen, als wenn ein Adept 5 "zu faul" war.

Grundsätzlich können Beförderungen durch verschiedenste Leistungen und Leistungs-Kombinationen anstehen:
Eigentlich fällt jegliche sinnvolle, durchdachte (und abgesprochene) und für Haus und Clan positive Arbeit ins Auge -- egal, ob es um interne oder externe Belange geht. Nach einem gewissen zeitlichen Rahmen und / oder einer bestimmten Menge an "Pluspunkten" steht eine Beförderung an.

Einige Beförderungen sollten nach Möglichkeit IT ausgespielt werden. Dies betrifft vor allem einen "Aufstieg", der mit speziellen Erweiterungen verbunden ist, so z.B. der Sprung vom normalen Adepten zum "Magus Liber" (= Freier Magus, welcher Adepten-Status dies mit sich bringt, ist noch nicht chronik-übergreifend vereinheitlicht). Auch die Beförderung eines A 7 zum Regenten Ersten Grades sollte ausgespielt werden.

Informationsaustausch


Der Informationsfluss ist bei HuC das Wichtigste, was es gibt: Wissen ist Macht!

Haus und Clan fährt das Prinzip: Qualität, statt Quantität!

Es gibt -verglichen mit den anderen Clans- relativ wenige Tremere. Das ist eigentlich auch kein Problem, denn HuC bemüht sich, die "fitness" ihrer Leute so hoch zu halten, dass sie keinerlei Schwierigkeiten haben, die Position des Clans gegen die der anderen (6 Clans) zu behaupten.

Um diese hohe Anforderung bewältigen zu können, muss die Infrastruktur des Clans dicht, strikt, schnell und aktuell gestaltet sein -- d.h. HuC arbeitet nicht in Form von einzelnen, regionalen Parzellen, sondern als Netz!

Es gibt spaßeshalber das OT Gerücht, man könne einen Tremere gegen einen anderen austauschen und ad hoc an dem Punkt weitermachen, wo man stehengeblieben ist. So unrecht ist dieses Gerücht nicht, wenn man sich die Struktur des Clans und seine Arbeitsweise vor Augen führt. Aber Grundlage für dieses "Gerücht" ist ein funktionierender Austausch.

Der Info-Austausch wird via Berichten / schriftlichen Nachrichten geregelt - zumindest für unser Spiel.

Das Grundkonzept kann man sich grob zwei-teilig vorstellen:
  1. Alle paar Monate (3) gibt es General-Übersichten, Quartals-Berichte genannt, die sich ausführlich mit der betreff. Domäne + dem betreff. Gildehaus befassen.
  2. Im ständigen Fluss laufen zusätzlich kleinere, aktuelle Nachrichten für wichtige regionale und überregionale Belange, kurze Notizen, Updates etc. pp.


Quartals-Berichte


Diese Schreiben sollten wirklich ein umfassendes Bild der örtlichen Begebenheiten und von Haus und Clan vor Ort wiedergeben.

Darunter fallen vor allem folgende Gesichtspunkte:

Das sieht jetzt sehr viel aus, i.d.R. lassen sich Themen-Bereiche aber sparend zusammenlegen. Es ist auch nicht zwingend, sich an die oben gegebene Reihenfolge zu halten - erstellt ein Euch genehmes Raster, fasst Punkte sinnvoll in einer Gliederung zusammen. Hauptsache, die oben aufgeführten Inhalte werden abgedeckt + Übersichtlichkeit für die Lesenden ist gegeben.

Grundsätzlich gilt: Schönreden mag Haus und Clan nicht. Wenn irgendwas schief steht, dann steht es schief und wird auch ebenso beim Namen genannt!

Grob kann man sich beim Erstellen eines umfassenden Berichtes daran orientieren, dass man sich vorstellt, man müsse einem Tremere, der gerade von einem 10-Jahres-Urlaub zurückgekehrt ist, die Domäne in Verbindung mit HuC erklären - damit er nicht in Fettnäpfchen trapst und sofort weiß, wer fur HuC "gut" und wer "schlecht" ist usw. usf.

Beispiel


Beispiel für eine gut-laufende, stabile Domäne, wo die Plebejer führend sind:

Positiv: "... der Fürst vor Ort führt die Domäne mit sicherer Hand, seine Herrschaft fußt vor allem auf dem Rückhalt der Clane Brujah, Gangrel und Malkavian - die Patrizier haben sich nach und nach aus dem Geschehen zurückgezogen, wegen öffentl. Diffamierungen, bzw. leider auch eigenen misslichen Handlungen (*näher erläutern*) ... so wie es aussieht, kann Haus und Clan sich über diese und jene Problematik xyz, die derzeit die Domäne fest im Griff hat, mittelfristig in eine bessere Position (zurück) manövrieren ... unsere Partner sind Bla-sülz-sülz ..."

Negativ: "In der Domäne XXX ist alles ruhig und in Ordnung. Der Fürst sitzt fest im Sattel. Wir kümmern uns gerade um einen Neuanfang ..."

Wer jetzt die Hände über dem Kopf zusammen schlägt, weil er von einem nicht-bewältigbaren Zeitaufwand ausgeht, der sei beruhigt. Berichte schreiben ist kein Hals- und Beinbruch. Ich z.B. habe an meinem letzten ausführlichen Bericht ~2 Stunden gesessen, inklusive so einiger Schoko-Pausen. Alle paar Monate diese Zeit zu investieren, sollte für niemanden ein Problem darstellen.

Außerdem wird sich auch kein Kollege mokieren, wenn aus OT-Zeit-Gründen die Berichte im "knackigen" Kurz-Stil zusammengestellt sind. Mein letzter Bericht "Quartal 1. + 2. 2007 Marburg" wurde auch mir ab einem gewissen Punkt "zu mühsam", um ihn komplett durchzuformulieren - so habe ich mich schlicht für den Telegramm-Stil entschuldigt und mit ebenselbigem fortgefahren - no problem! ... wir sind ja immerhin Tremere und keine Poeten.

Faustregel: Straffer Inhalt geht vor rhetorischen Höhenflügen : )

Aktuelle Nachrichten / Notizen


In diese Kategorie fallen alle Info-Updates zwischen den einzelnen Quartals-Berichten und sonstige Meldungen, die nicht direkt an einzelne oder übergeordnete Personen des Clans gerichtet sind.

Man darf sich also umfangreich "austoben" - dies wird sogar explizit erwünscht!

Als Zwischen-Nachricht dient grundsätzlich jeglicher Inhalt, der bereits unter Punkt A) in der Auflistung vorgestellt worden ist. Sollte sich z.B. nach einem Quartals-Bericht die Lage der Innenpolitik der betreff. Domäne sehr zuspitzen oder ein bekannter HuC-Gegner sehr auffälliges Verhalten an den Tag legen oder eine Bedrohung der Domäne neu auftreten usw. usf. --> Benachrichtigung an den Clan! Und zwar zeitnah!

Der Vorteil dieser Schreiben ist, dass man sich die Mühe mit dem vielen Drumherum sparen kann. Es geht nicht darum, nochmals alle Quartals-Bericht-Punkte abzuklappern, sondern einfach um ein "Info-Update" in Bezug auf die Punkte, die sich verändert haben oder die ggf. neu hinzugekommen sind. So erläutert man kurzer Hand, worauf sich das Schreiben bezieht, stellt die wichtigen Neuerungen zusammen und ist - fertig.

Natürlich können auch Belange, die nicht zwingend in die Auflistung unter A) fallen, mitgeteilt werden. Vielleicht sucht ein Tremere eine Lern-Möglichkeit, vielleicht wird ein ganz bestimmtes Nachschlagewerk gesucht usw. usf. - Eigentlich ist jeglicher Austausch als positiv zu bewerten, ganz gleich, worum es geht.

Insofern: --> Großer Mobilisierungs-Aufruf an alle!

Was bringt (mir) das?


Eine ganze Menge - vorausgesetzt, gleichmäßig verteilt hocken motivierte Tremere-Spieler. Hier ist jeder gefragt!

Wenn Infos aktuell laufen, kann man in seinem eigenen Spiel viel besser auf Gesprächsinhalte oder Anfragen, die sich auf andere Domänen beziehen, eingehen. Ggf. kann man sogar selbst überregionale Belange ansprechen und durch Mehr-Wissen gegenüber anderen "punkten".

Es ist eine sehr peinliche Situation, als Tremere zu überregionalen Themen aus der Domäne Z (von der bekannt ist, dass es dort Tremere gibt) befragt zu werden und in keinster Weise in der Lage zu sein, eine gemäße Antwort zu bieten. Vertröstende Behelfs-Antworten wie z.B. "Interessant, ich werde mich gern bei meinen Clanskollegen erkundigen - ich melde mich bei Ihnen!" sollte kein Standard sein!

Auf die Stellung und das Image von HuC bezogen, ist / wäre soetwas ein Desaster, bzw. ein Armutszeugnis. Im Spielgeschehen würde man Bündnis-Partner, die sich von ihrem Bündnis-Kollegen eine sofortige und fundierte Antwort erhofft haben (eigentlich erwartet haben), sehr konsternieren, evtl. sogar vergraulen. Bekannte HuC-Gegner würde man durch demonstrierte Unkenntnis / Unfähigkeit absolut in ihrer Meinung bekräftigen.

Auf den Punkt gebracht: Das Nicht-Fließen von Informationen schwächt den Clan als Gesamtheit - und somit auch jeden einzelnen Tremere.

Ich habe das Gefühl, dass ich meinen Clan langweile


Nein.

Natürlich muss man sich Gedanken machen, was erwähnenswert und interessant und was ggf. eher unbedeutend ist. Nicht jede Feinheit muss transportiert werden, das gesamte Bild ist entscheidend. Es mag auch nicht immer leicht sein, diese Einordnung korrekt zu betreiben. Im Zweifelsfalle fährt man auf der sicheren Schiene, wenn man bei strittigen Dingen doch irgendwo eine Randnotiz verlautbaren lässt.

Klischeehaft verdeutlicht ist es eher uninteressant, zu berichten, dass Toreador A und Toreador B drei Stunden lang über Kunst und deren verschiedenste Facetten diskutiert haben. Es könnte aber für spätere Eventualitäten von Bedeutung sein, dass Toreador A bei dem Thema "Malen mit Blut" freudig-erwartungsvolle Gier in der Aura zeigte.

Wenn jemand kein Interesse verspürt, jegliche Feinheiten mitzuverfolgen, wird er dieses auch nicht tun. Gezwungen ist hierzu niemand. Aber für all jene, die dieses Interesse haben, lohnt sich ein intensiver Austausch gewiss!

Schlussendlich ist festzuhalten, dass Haus und Clan Tremere sucht, in der Öffentlichkeit eine stabile und anerkannte Position sein Eigen zu nennen - ein flüssiger Informationsaustausch zwischen den Mitgliedern ist (eine) Grundlage für dieses Ziel.
 

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